Tanzgarden der KG Stadtwacht
Disziplin, Konzentration, Ausdauer

Metelen -

Die Roten Funken und die Minis der KG Stadtwacht haben sich in den vergangenen Wochen intensiv auf ihre Auftritte während der Session vorbereitet. Höhepunkt ist die heutige Mitgestaltung der Galasitzung im Bürgerhaus. Dem Publikum soll Qualität geboten werden.

Freitag, 31.01.2014, 19:01 Uhr

Nanu, ist da ein Boxkampf angesagt? Die zwölf- bis 16-jährigen Mädchen haben ihre roten Boxhandschuhe bereits angelegt. Aufgereiht wie eine Perlenkette stehen sie in der Sporthalle an der Walkenmühle. Aus dem CD-Player ertönt der Henry-Maske-Song. Und im schmissigen Gleichschritt geht es „auf in den Kampf“.

Der allerdings geht schmerzfrei über die Bühne. Denn in den Boxhandschuhen stecken die Hände der „Roten Funken “ der KG Stadtwacht . Und die trainieren in vollen Zügen für ihre Auftritte bei verschiedenen Karnevalsveranstaltungen – nicht nur bei der heutigen Galasitzung im Bürgerhaus, sondern auch bei benachbarten Vereinen. Man möchte seinem Publikum ja schließlich Qualität bieten.

„Dies ist ein Showtanz“, erklärt Trainerin Sabrina Perick , ohne ihre Mädels aus den Augen zu lassen. „Mehr Power“, fordert sie die Gruppe auf. Die Mädchen werden schneller. Die Trainerin hockt jetzt auf dem Boden. So hat sie die Truppe auf dem Tanzparkett noch genauer im Blick. Schritte, Bewegung, Tempo, Mimik – alles muss stimmen. „Sarah, Michelle, wo bleibt euer Kämpfergesicht? Denkt daran, dass ihr Boxhandschuhe tragt“, ruft sie. Perick beherrscht das Know how. Sie ist selber eine erfahrene Show- und Gardetänzerin bei den „Roten Husaren“ in Neuenkirchen . Klar, dass sie ihren Schützlingen einiges abverlangt. Und das nicht nur zur Narrenzeit. Damit die Gelenke nicht ermüden, wird das Jahr hindurch trainiert. Muskeldehnübungen, Rhythmus, Spagat und vieles mehr. „Disziplin, Konzentration und Ausdauer sind wichtig für unsere Tänze“, sagt Perick. Sie trainiert die „Roten Funken“ seit vier Jahren und versteht es, sie zu motivieren. „Mir macht es Spaß, dass man in der Gruppe auf alle Bewegungen achten muss. Und man kann sich hier so richtig auspowern“, sagt eine Tänzerin, die schon seit sieben Jahren dabei ist.

Ortswechsel: In der Sporthalle an der Ochtruper Straße üben die „Minis“ mit Tanztrainerin Michaela Sandkötter . Sie arbeiten gerade an einer anspruchsvollen Formation: Die Hebefigur. Beim ersten Versuch klappt es noch nicht so gut. Aber dann hieven die 20 Tänzerinnen die neunjährige Alina in die Höhe. Es scheint, als schwebe das Mädchen im Spagat über ihre Köpfe hinweg. Das gibt eine Rakete in drei Stufen. „Jetzt noch einmal den Gardetanz“, fordert die Trainerin nun die Gruppe auf. „Jaaa, Gardetanz“ freuen sich die Sechs- bis Elfjährigen. Bald ist ihr erster öffentlicher Auftritt, und dem fiebern sie schon jetzt entgegen.

„Ein bisschen Lampenfieber gehört dazu“, sagt die Trainerin. „Zuerst bin ich immer ziemlich aufgeregt, wenn so viele Leute zugucken. Aber dann muss ich darauf achten, dass ich die Schritte richtig mache und denke gar nicht mehr daran, erzählt Hanna von ihren Erfahrungen. Während die Mädchen noch einen letzten Showtanz aufs Parkett legen, treffen die Mamas und Papas ein, um ihre Kinder vom Training abzuholen.

„Wir nehmen gern noch Mädchen ab fünf Jahre bei uns auf“, würde sich Michaela Sandkötter über noch mehr Zuwachs bei den „Minis“ freuen. Auch die „Roten Funken“ können jederzeit Verstärkung gebrauchen.

Zum Thema

Wer Interesse am Show- und Gardetanz hat, kann sich bei Ulrike Hundehege informieren (Telefon 0 25 56 / 3 45).

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