Sohn des Stadtprinzen hat das schnellste Federvieh
Luke Blome sichert sich beim Entenrennen den ersten Platz

Metelen -

Es war wieder einmal spannend, aber nicht sehr schnell. Beim traditionellen Entenrennen der KG Stadtwacht kommen die zahlreichen Teilnehmer aber trotzdem irgendwann ins Ziel – zur Freude ihrer Sponsoren.

Montag, 26.10.2015, 15:10 Uhr

Stau auf der Vechte: Die gelben Teilnehmer des Entenrennens der KG Stadtwacht ließen es am Sonntagnachmittag gemächlich angehen und trieben im großen Pulk in Richtung Ziel. Im Vorfeld präsentierte Präsident Herbert Graes zwei besondere Entenrennen-Teilnehmer (kl. Foto).
Stau auf der Vechte: Die gelben Teilnehmer des Entenrennens der KG Stadtwacht ließen es am Sonntagnachmittag gemächlich angehen und trieben im großen Pulk in Richtung Ziel. Im Vorfeld präsentierte Präsident Herbert Graes zwei besondere Entenrennen-Teilnehmer (kl. Foto). Foto: Carla Scheitz

Mehr Glück mit dem Wetter als die Organisatoren des Fettmarktes hatte am Sonntagnachmittag die Karnevalsgesellschaft Stadtwacht Metelen. Bei strahlendem Sonnenschein fand zwischen Plagemanns Mühle und dem DRK-Kindergarten bereits zum siebten Mal das beliebte Metelener Entenrennen statt.

51 Kinder der Tanzgarden hatten sich im Vorfeld mächtig ins Zeug gelegt. Von Haus zu Haus waren sie gezogen, um möglichst viele Enten zu verkaufen und so, kurz vor Beginn der närrischen Zeit, die Vereinskasse aufzubessern. „Das Entenrennen ist aus unserem Finanztopf nicht mehr wegzudenken“, würdigte Herbert Graes , Präsident der Karnevalsgesellschaft, den Einsatz der Kinder.

Bevor Bürgermeister Gregor Krabbe das Federvieh aus Plastik endgültig ins Rennen schickte, wurden, sehr zum Vergnügen der Zuschauer, zwei besondere Kreaturen zu Wasser gelassen. Eine große Babyente und ein kleines rotes Exemplar machten sich außer Konkurrenz auf den Weg. Auf Letzterem prangte „das Logo des deutschen Rekordmeisters“, fand der Bürgermeister eine neutrale Formulierung für die Ente mit dem Emblem des FC Bayern München. „Könnte sein, dass die Schalker sie schon angebohrt haben“, äußerte Graes im Vorfeld des Rennens mit einem Augenzwinkern Sorge um sein persönliches Maskottchen.

Unruhig wurde es auf der Brücke als es dann endlich losging. Ein Meer von Enten machte sich auf den bewährten Weg von Plagemanns Mühle bis ins Ziel am DRK-Kindergarten. Viele der Rennenten mussten sich Mutter Natur geschlagen geben und blieben hinter Steinen oder Sträuchern buchstäblich auf der Strecke. An diesem schönen Nachmittag war von einem „Rennen“ nicht viel zu spüren. Gemächlich steuerten die gelben Glücksbringer im Vechtewasser auf ihr Ziel zu und gaben so den Zuschauern die Möglichkeit, nach einem flotten Spaziergang dort auf die Meute zu warten. „Vielleicht ist meine Ente ja die erste“, hofften vor allem die Kinder auf den großen Gewinn.

Mit Kaffee, Kuchen, Bratwürstchen und dem einen oder anderen Kaltgetränk ließ sich die Zeit bis zur Bekanntgabe der Gewinner gut überbrücken. Der dritte Preis, zwei Karten für ein Fußballspiel bei Twente Enschede, ging an Anna-Lena Winkelhues. Über den zweiten Preis freuen sich sicherlich die Eltern vom kleinen Jannik Krude, der zwei Karten für eine Vorstellung im GOP-Theater in Münster gewonnen hat.

Geschmunzelt wurde dann, als der Gewinner des ersten Preises bekanntgeben wurde. Auf die Wochenendreise nach Borkum kann sich Luke Blome freuen, der Sohn des aktuellen Stadtprinzen. Auch dieser soll bereits mit seinen Eltern in Verhandlungen stehen . . .

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