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Mo., 11.01.2016

Neujahrstreff der Pfarrgemeinde Trommeln für ein Waisenhaus in Nigeria

Interessiert: Felicia Odum (2.v.r.) zeigt Teilnehmern des Neujahrstreffs Bilder des Waisenhauses in Nigeria.

Interessiert: Felicia Odum (2.v.r.) zeigt Teilnehmern des Neujahrstreffs Bilder des Waisenhauses in Nigeria. Foto: Karen Konert

MEtelen - 

Trommeln ist gar nicht so einfach. Das erfuhren die Teilnehmer des Neujahrstreffs der Pfarrgemeinde Ss. Cornelius und Cyprianus am Samstagabend. Familie Odum aus Nigeria schaffte es dennoch, die Metelener zu begeistern.

Von Karen Konert

Die Gemeinde Metelen als Gemeinschaft der Talente – diese Vision schuf der erste Vorsitzende des Pfarreirates, Klaus Prange, beim Neujahrstreff von Ss. Cornelius und Cyprianus. Im Namen des Talentausschusses des Pfarreirates stellte er den Besuchern am Samstagabend in der Oase verschiedene Projekte vor, die die Metelener mit ihren Begabungen füllen können. Ziel ist es, andere von seinen Fähigkeiten profitieren zu lassen.

Vorher ließen Pastoralreferentin Ruth Bentler und Vorstandsmitglied Elisabeth Hillmann-Zutelgte das vergangene Jahr mit einem Schauspiel Revue passieren – Kirchenmaus Fips und Wetterhahn Gallus, in deren Rollen sie schlüpften, amüsierten Groß und Klein.

Für den Ausblick auf 2016 war Pastor Thomas Stapper zuständig. Im Herbst besteht wieder die Möglichkeit, an einer Wallfahrt nach Rom teilzunehmen. Außerdem können sich die jüngeren Messdiener für eine Wallfahrt der nordrhein-westfälischen Bistümer nach Paderborn anmelden. Der Schwerpunkt der Kirchengemeinde solle in diesem Jahr auf der Weiterentwicklung des lokalen Pastoralplans liegen, erklärte Stapper. „Wir wollen die Frage klären, wie der Glaube an Jesus Christus lebendig und attraktiv bleiben kann.“

Der Pastoralplan gliedert sich in die Phasen Sehen, Urteilen und Handeln. „Zum Punkt Sehen gehören auch Daten, Analysen und einige Studien, eine davon ist die Sinus-Milieustudie“, ergänzte Prange. Diese Studie soll den Metelenern am 7. März (Montag) während eines gesonderten Informationsabends näher gebracht werden.

Ein weiteres Konzept des Pfarreirats ist die „Gemeinschaft der Talente“. Der entsprechende Fachausschuss sucht Freiwillige für verschiedene Projekte von der Einkaufshilfe bis zum Friedhofskaffee. Die gleichnamige Broschüre liegt ab sofort aus und wird demnächst von den Messdienern an die Haushalte verteilt.

Für musikalische Unterhaltung beim Gemeindetreff sorgte nicht nur der Kirchenchor unter der Leitung von Udo Nobis, sondern auch die Familie Odum aus Nigeria. Sie betreut zusammen mit dem Verein Chiemela ein Waisenhaus in Okwuoji. Am Samstag begeisterte Felicia Odum mit ihren Kindern Cliford und Mercy die Zuhörer durch nigerianisches Trommelspiel. Den Rhythmus versuchten der 16-jährige Cliford und seine zwölf Jahre alte Schwester Mercy im Anschluss auch den Metelenern näher zu bringen. „Zuerst klatschen wir auf die Oberschenkel, dann mit der starken Hand auf den Tisch und gleichzeitig einmal aufstampfen“, lautete die Anleitung. Eher schlecht als recht schaffte es die Versammlung, die Anweisungen in die Tat umzusetzen – dennoch oder gerade deshalb waren alle mit viel Freude dabei.

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