Do., 18.02.2016

Ausstellung Gemeinsam das Überleben sichern

Die künstlerische Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen der Menschheit erläuterte KAB-Referentin Ortrud Harhues anhand der ausgestellten Plakate den Besuchern im Volksbank-Foyer.

Die künstlerische Auseinandersetzung mit den existenziellen Fragen der Menschheit erläuterte KAB-Referentin Ortrud Harhues anhand der ausgestellten Plakate den Besuchern im Volksbank-Foyer. Foto: Martin Fahlbusch

Metelen - 

Künstler legen den Finger in die Wunden und machen auf die globalen Probleme aufmerksam, die das Zusammen- und Überleben der Menschheit gefährden. Eine Plakat-Ausstellung der KAB in der Volksbank zeigt Zusammenhänge auf und schärft den Blick.

Von Martin Fahlbusch

Eigentlich sind es ja „nur“ zwölf Plakate, die derzeit in der Volksbank in Metelen zu sehen sind. „Aber sie versuchen alle eine ganz wichtige Frage mit künstlerischen Mitteln an uns alle zu stellen“, betonte Erich Joost jetzt im Foyer des Bankinstituts. „Die Frage ist einfach und doch tiefgründig: Wohin gehst du, Mensch?“, so der KAB-Vertreter.

Anlässlich der Ausstellungseröffnung, zu der der Leiter der Volksbank-Filiale, Christian Ernstig, zahlreiche Interessierte im Foyer des Geldinstituts am Schilden begrüßte, war als Referentin die Leiterin des KAB-Bildungswerkes Münster, Ortrud Harhues, gekommen. Sie ging, bevor sie einige Seh- und Erkenntnishilfen für das Verständnis der einzelnen Plakate vermittelte, auf den Titel der Bilderreihe ein. „ÜberLebensKunst“ – so der Projekt-Titel der KAB-Stiftung „Zukunft der Arbeit und der sozialen Sicherung“, des Hilfswerkes Misereor und des Bildungsträgers „Katholische Bundesarbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung“ (KBE) – ließe sich aufdröseln und als weiterreichende Frage verstehen. Demnach müsse es letztlich um die Kunst gehen, so zu leben, dass alle überleben können – und dies als Herausforderung und Aufgabe für die Zukunft. „Damit liegt die Latte ganz schön hoch“, machte Harhues deutlich.

Die gezeigten Bilder stellen Probleme und Schwierigkeiten dar, die momentan und in absehbarer Zukunft dieses gemeinsame Überleben bedrohen. Dies schließe einen Blick auf die vorherrschenden Handelsstrukturen und Verteilungsverhältnisse genauso ein wie den konkreten Konsum des Einzelnen – oder seine Ansprüche, die bisweilen auf Kosten anderer gingen.

Nachdem die Referentin die vielen thematischen „Knackpunkte“ benannt hatte, die die Bilder der Ausstellung veranschaulichen wollen, kam der Vorschlag aus der Runde, die einzelnen Bilder mit kurzen Erläuterungen zu versehen. Grund: Die Identifizierung der Themen ist nicht immer einfach.

Zum Thema

Die Ausstellung ist bis zum 26. Februar (Freitag) während der Öffnungszeiten der Volksbank zu sehen.

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