Mi., 02.03.2016

Radweg Radweg längs der Eper Straße im Fokus

Am Prozessionsweg ist derzeit Schluss mit dem Radweg längs der Eper Straße. Der Kreis soll nun die Planung für den weiteren Ausbau wieder aufnehmen. Nicht klären konnte der Hauptausschuss, wer den Weg vor zwei Jahren aus der Projektliste genommen hatte.

Am Prozessionsweg ist derzeit Schluss mit dem Radweg längs der Eper Straße. Der Kreis soll nun die Planung für den weiteren Ausbau wieder aufnehmen. Nicht klären konnte der Hauptausschuss, wer den Weg vor zwei Jahren aus der Projektliste genommen hatte. Foto: Dieter Huge sive Huwe

Metelen - 

Der geplante Radweg an der Eper Straße steht seit 2014 nicht mehr im Katalog des Kreises Steinfurt. Die Union machte sich jetzt in einem Eilantrag dafür stark, dass die Radlertrasse wieder auf die Liste kommt. Wer die Maßnahme gestrichen hatte, ließ sich nicht aufklären.

Von Dieter Huge sive Huwe

Warum geht es mit dem Radweg an der Eper Straße nicht weiter? Die CDU-Fraktion im Rat der Gemeinde hatte einen Eilantrag auf die Tagesordnung des Haupt- und Finanzausschusses setzen lassen, der genau diese Frage zum Thema hatte. Eilantrag deshalb, weil der Kreis Steinfurt schon in einer Woche über die nächsten Ausbauten im Rahmen seines Radwegeprogramms entscheidet.

Und in diesem taucht besagter Radweg an der Kreisstraße 59, der Eper Straße, nicht mehr auf. Reinhard Brüning (CDU) schaute in die Historie der Planung: „In der Projektübersicht ,Kreisstraßen 2020’ des Kreises Steinfurt war die Baumaßnahme bereits für das Jahr 2014 vorgesehen und stand auf der Prioritätenliste auf Rang zwölf.“

Laut Darstellung der Union habe sie schon vor zwei Jahren erfahren, dass der geplante Radweg, dessen Bau mit bis zu 70 Prozent vom Land gefördert wird, aus der Planung des Kreises gestrichen worden war. „Auf Veranlassung der Gemeindeverwaltung ohne Information des Rates oder eines Ausschusses“, klagte die Union in ihrer Darstellung des Vorgangs.

Das indes mochte Wolfgang Ransmann (SPD) so nicht stehen lassen. Er habe sich mit Alt-Bürgermeister Helmut Brüning (SPD) über den Vorgang unterhalten. Dieser habe sich im Gegenteil sogar schon um den Ankauf von Grundstücken auf der Trasse des geplanten Radwegs bemüht. Metelens amtierender Bürgermeister Gregor Krabbe vermochte nicht, Klarheit in die Fragestellung zu bringen: „Bei uns im Hause war nicht festzustellen, wie der Weg aus dem Plan gekommen ist.“

In einem waren sich am Montagabend im Hauptausschuss indes alle einig: Der Radweg soll schnellstmöglich wieder in die Planungen des Kreises eingestellt werden. Der entsprechende Fachausschuss des Kreistags kommt am 9. März (Mittwoch) zusammen – daher auch der Eilantrag. Beschlossen wurde einstimmig, dass die Gemeinde einen Antrag stellt, damit der Kreis die 1,2 Kilometer lange Radwegverbindung zwischen dem derzeitigen Ausbauende am Prozessionsweg und der Einmündung des Weßlingwegs wieder in sein Ausbauprogramm aufnimmt.

Reinhard Brüning indes zeigte sich sehr skeptisch, dass innerhalb der nächsten zwei Jahre mit einer Realisierung zu rechnen sein wird. Dafür rangiere das Projekt, selbst wenn es kurzfristig in die Liste des Kreises Steinfurt aufgenommen wird, zu weit hinten im Maßnahmen-Katalog für künftige Radwege.

Leserkommentare

Google-Anzeigen
Anzeige

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3840196?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F178%2F