Fr., 18.08.2017

„Neue Vechte“ „Eine Bereicherung für den Ort“

Bürgermeister Gregor Krabbe 

Bürgermeister Gregor Krabbe  Foto: Kristian van Bentem

Metelen - 

Die Renaturierung des Altarms der Vechte in Metelen hat die Gemeinde vor eine große Herausforderung gestellt. Nicht finanziell, aber doch durch Engagement auf verschiedenen Ebenen.

Von Kristian van Bentem

Im Interview mit dieser Zeitung äußerte sich Bürgermeister Gregor Krabbe zu dem Projekt.

Was war bei dem Projekt die besondere Herausforderung für die Gemeinde?

Krabbe: Die Vechte fließt nicht einfach so durch den Ort, sie ist für uns Metelener ein prägendes Merkmal, an dem auch Emotionen hängen. Deswegen war klar, dass Veränderungen hier besonders beobachtet werden. Mit dem, was entstanden ist, können aber nun alle zufrieden sein. Erst recht, wenn Bäume und Sträucher weiter gewachsen sind, wird das durch seine Erlebbarkeit eine weitere Bereicherung für den Ort sein.

Was musste die Gemeinde investieren?

Krabbe: Wir mussten zwar dank der Zuschüsse keine direkten Finanzen einbringen, haben aber sehr viel Zeit und viele, viele Gespräche mit allen Beteiligten – sowohl mit den Behörden und der ausführenden Firma, als auch mit den Bürgern – investiert. Als die mit der zwingenden Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie betraute unterste staatliche Wasserbehörde waren wir sozusagen Außendienstmitarbeiter der Europäischen Union. Und wir sind mit der Umsetzung zwar nicht die Ersten, aber schon weiter als manch andere Stadt.

Was ist noch zu tun?

Krabbe: Einige Optimierungen, das Aufstellen von Sitzgelegenheiten und das Monitoring der Funktionsfähigkeit. Und in Zukunft natürlich Pflege und Un­terhaltung des Areals.

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