Generalversammlung des LOV

Do., 26.01.2012

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Bürgermeisterin Sonja Schemmann verspricht Geld für Wirtschaftswege

Generalversammlung des LOV : Bürgermeisterin Sonja Schemmann verspricht Geld für Wirtschaftswege

Ein W Foto: Rudolf Rickers

Nordwalde - 

Martin Averbeck steht weiter an der Spitze des Landwirtschaftlichen Ortsverbandes (LOV). Er wurde auf der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Hotel „Zur Krone“ mit überwältigender Mehrheit für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt. Zu seinen Stellvertretern wählte die Versammlung Andreas Liesenkötter und Alfons Große Besten. Neu- oder wiedergewählt wurden auch die Vorstandsmitglieder und Bauerschaftsvertreter: Carsten Glanemann, Rainer Dahlmann, Gustav Böller, Hermann Kamping, Christoph Otte, Karl-Heinz Tinkloh, Benedikt Flothmann und Bernd Dichtler. Kreistagsdelegierte sind Michael Dillmann und Thorsten Kleimann. Zum neuen Ortslandwirt und somit zum Mittler und zur Vertrauensperson der Landwirtschaftskammer, so beschrieb Geschäftsführer Dr. Horst Kiepe von der Kreisstelle Steinfurt die Funktion, wurde Thorsten Pröbsting gewählt, zu seinem Stellvertreter Bernhard Lenfort.


Ein gutes Stück vorangekommen ist im vergangenen Jahr das Projekt Gemeinschaftsbiogasanlage. „Der Ortsverband hat die geplante Biogasanlage angeschoben und jetzt in eine GbR überführt“, erläuterte Averbeck bei seiner Zusammenfassung der wichtigsten Ereignisse und Aktivitäten des vergangenen Jahres. Damit sei die Aufgabe des Ortsverbandes abgeschlossen und die weitere Entwicklung liege in den Händen der GbR-Mitglieder. In seinem Rückblick lobte Averbeck besonders die Aktion zur Verbesserung einiger Wirtschaftswege und dankte der Gemeinde für die Unterstützung.

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Das hörte Bürgermeisterin Sonja Schemmann gerne und berichtete dazu aus dem Haushaltsentwurf der Gemeinde, dass der Ansatz für die Unterhaltung von Straßen und Wegen wesentlich erhöht worden sei und für dieses Jahr 250 000 Euro betrage. Dazu ständen Landesmittel zum Endausbau und zur Fertigstellung der Radwege an der Grevener und an der Emsdettener Straße zur Verfügung. Windkraftgebiete seien in der Planung, würden wegen der größeren Akzeptanz aber nur mit Bürgerbeteiligung erstellt. „Das ist ein Spannungsfeld“, sagte die Bürgermeisterin bei der Vorstellung des neuen Flächennutzungsplanes. Weitgehend zu Lasten landwirtschaftlicher Nutzfläche seien weitere fünf Hektar Industrie- und Gewerbeflächen im ortsseitigen Bereich der geplanten Umgehungsstraße in der Feldbauerschaft vorgesehen.

Pfarrer Ulf Schlien sprach in seinem Grußwort von einem veränderten Umweltbewusstsein der Bevölkerung und einem Imageproblem der Landwirtschaft. Er appellierte daran, sich nicht nur als Produzenten, sondern in erster Linie als Landwirte zu sehen.


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