Do., 07.05.2015

Besonderer Gottesdienst Für den Frieden singen

Unter Leitung des Nordwalder Kirchenmusikers Thorsten Schlepphorst (r.) begleiteten diese Mädchen und Jungen den Gottesdienst.

Unter Leitung des Nordwalder Kirchenmusikers Thorsten Schlepphorst (r.) begleiteten diese Mädchen und Jungen den Gottesdienst. Foto: ter

Nordwalde - 

Ein beeindruckendes Bild bot sich in der Pfarrkirche St. Dionysius: Dort kamen aus Anlass der Friedenswoche Kinderchöre aus Burgsteinfurt, Altenberge, Emsdetten, Neuenkirchen, Telgte und Nordwalde zusammen.

Von Sigrid Terstegge

Mit einem ganz besonderen Gottesdienst wurde am Mittwochabend die „Woche für den Frieden “ eröffnet. In der Dionysiuskirche waren die katholischen Kinderchöre aus Burgsteinfurt , Altenberge , Emsdetten Neuenkirchen, Telgte und Nordwalde versammelt. Wird sonst in einer Kirche höchstens leise geflüstert, so hörte es sich jetzt eher an wie in der Pause auf dem Schulhof. Das volle Leben tobte im Kirchenraum und die spannende Frage war, wie schafft man es, hier wieder Ruhe hinein zu bringen?

Das Kunststück vollbrachte schließlich die große Kirchenorgel. Kaum setzte sie ein, verstummten die lauten Stimmen. Pfarrer Clemens Lübbers , geistlicher Beirat des Diözesanverbandes Pueri Cantores Münster, leitete den Gottesdienst. Der Deutsche Chorverband Pueri Cantores besteht seit 1951 und wird von etwa 400 katholischen Chören mit 16 000 Sängern gebildet.

„Ihr habt viel geprobt, um für den Frieden zu singen“, begrüßte Lübbers die Kinder. Dabei bedankte er sich noch bei den Kindern, die nachmittags bereits im Altenheim gesungen hätten. Kirchenmusiker Thorsten Schlepphorst übernahm dann die Gesamtleitung der Chöre und gab den Einsatz für das erste Lied.

In der Lesung Jesaia 11,69 wurde die Geschichte von Tieren erzählt, die friedlich miteinander auskamen. Das Thema griff Lübbers auch in seiner Predigt auf. Er berichtete von Jesus, der mit seinen Jüngern unterwegs war und dem es auf die Nerven ging, dass jeder Jünger prahlte, was er alles könnte. „Wir würden heute sagen, jeder wollte der coolste sein“, ergänzte Clemens Lübbers. Schließlich machte Jesus den Jüngern klar, dass es erst ein tolles, großes Werk geben könne, wenn alle ihre besonderen Fähigkeiten zusammentun würden. „Genau so, wie Ihr heute Eure Stimmen zu einem harmonischen Klang mit einer großen Melodie vereinigt habt“, hob Lübbers hervor.

Zum Ende des Gottesdienstes wurden an alle Chormitglieder Friedensengel und Friedenstauben aus Ton verteilt. Sie waren von den Teilnehmern des Offenen Ganztages in der Wichernschule hergestellt worden. In die Figuren eingraviert waren die Zahlen 1945-2015 zum 70. Jahrestag des Kriegsendes am 8. Mai.

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