Fr., 25.09.2015

„Stadt – Land – (im) Fluss“: Eröffnung mit Preisübergabe im Rathaus Brandaktuelle Biografietage

Dr. Andreas Mäckler (l.) zeichnete Grit Kramert (2.v.r.) und Jörn Jacob Rohwer (4.v.r.) mit dem diesjährigen Biografiepreis auch. Organisator Matthias Grenda (2.v.l.), Bürgermeisterin Sonja Schemmannn (3.v.l.) und Stellvertretender Landrat Bernhard Hembrock (r.) gratulierten den Preisträgern, ebenso Karla Hoffmann (3.v.r.), deren Familiengeschichte Grit Kamert erzählt hat.

Dr. Andreas Mäckler (l.) zeichnete Grit Kramert (2.v.r.) und Jörn Jacob Rohwer (4.v.r.) mit dem diesjährigen Biografiepreis auch. Organisator Matthias Grenda (2.v.l.), Bürgermeisterin Sonja Schemmannn (3.v.l.) und Stellvertretender Landrat Bernhard Hembrock (r.) gratulierten den Preisträgern, ebenso Karla Hoffmann (3.v.r.), deren Familiengeschichte Grit Kamert erzählt hat. Foto: Detlef Held

Nordwalde - 

„Stadt – Land – (im) Fluss – Biografien im Spannungsfeld des Wandels“ lautet das Thema der 8. Biografietage, mit denen Nordwalde für ein Wochenende wieder weit über die eigenen Grenzen hinausstrahlt. Und so schwang bei der Eröffnung gestern Nachmittag auch ein wenig Stolz in der Stimme von Bürgermeisterin und Schirmherrin Sonja Schemmann mit.

Von Detlef Held

„Die Biografietage sind ein weiterer kultureller Höhepunkt nach der Ausstellung ,Starke Frauen‘, die gerade erst zu Ende ist. Das alles passt wunderbar zusammen,“ bedankte sich Schemmann bei Initiator Matthias Grenda. Ihr Dank galt auch dem Stellvertretenden Landrat Bernhard Hembrock für die Unterstützung im politischen Raum. Dabei wollte es der Kreis offensichtlich nicht belassen: Hembrock hatte einen Scheck in Höhe von 5000 Euro als Zuschuss für dieses in Deutschland bislang einmalige Event im Gepäck.

Zu eigentlichen Thema: „Das ist durch die Flüchtlingskrise brandaktuell“, betonte Grenda und regte zum Nachdenken an: „Aus Angst, es könnte schlimmer werden, verharren wir im Alten und lassen auch positive Veränderung nicht zu. Für eine Veränderung sind aber Bewusstsein und Erkenntnis notwendig. Dazu wollen wir bei diesen Biografietagen beitragen und Anregungen geben.“ Vorrangig und ganz konkret gehe es dieses Mal aber um die Unterschiede der Biografien von Land- und Stadtmenschen. Diese Unterschiede gelte es zu ergründen.

Es ist schon Tradition, dass bei der Eröffnung der Biografietage der Deutsche Biografiepreis vergeben wird. Juryvorsitzender Dr. Andres Mäckler freute sich, in diesem Jahr zwei ganz besondere Auszeichnungen vornehmen zu können. In der Kategorie Verlagseditionen landete Jörn Jaco Rohwer mit seinem Buch „Die Seismografie des Fragens – Biografische Gespräche“ ganz vorn. „Ein Buch, dass neue Maßstäbe in der Vorbereitung biografischer Kommunikation setzt“, so der Laudator bei der Preisübergabe.

In der Kategorie Privateditionen ging die Auszeichnung an Grit Kramert. In ihrem Buch, das in einer Auflage von nur 20 Stück erschienen ist, weil es eben nur für die Familie gedacht ist, erzählt sie die Geschichte einer Unternehmerfamilie in der DDR. „Die Autorin hat die Lebensgeschichte wie ein Kunstwerk behandelt. Entstanden ist ein kostbares Unikat“, so Mäckler.

► Mehr Informationen und das Programm gibt es im Netz. 

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