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Mi., 30.11.2016

Fleißige Blutspender Ein Fässchen voll Blut und mehr

23 Blutspender aus Nordwalde wurden geehrt.  Zwei von ihnen hatten sich sogar 125 Mal ihren Lebenssaft „abzapfen“ lassen, um zu helfen, Menschen zu retten.

23 Blutspender aus Nordwalde wurden geehrt.  Zwei von ihnen hatten sich sogar 125 Mal ihren Lebenssaft „abzapfen“ lassen, um zu helfen, Menschen zu retten. Foto: Sigrid Terstegge

nordwalde - 

Es waren insgesamt 23 Spender vom Ortsverband des DRK eingeladen, die zwischen 25 und zwei von ihnen sogar 125 Mal den kostbaren Lebenssaft gespendet hatten. „Das ist immer eine Ehrung wert“, sagt der zweite Vorsitzende des DRK Nordwalde Christoph Brodesser.

Von Sigrid Terstegge

Wer insgesamt etwa 40 Liter Blut gespendet hat, der verdient auf jeden Fall eine Ehrung.

„Das ist ja schon ein kleines Fässchen voll“, meinte Christoph Brodesser, Zweiter Vorsitzender des DRK-Ortsvereins, am Dienstagabend in der DRK-Kindertagesstätte Wetterhäuschen mit einem Augenzwinkern.

Es waren insgesamt 23 Spender eingeladen, die zwischen 25 und zwei von ihnen sogar 125 Mal den kostbaren Lebenssaft gespendet hatten. Sie bekamen eine Urkunde, eine Nadel und ein kleines Präsent, das die Werbegemeinschaft beisteuerte. Brodesser bedankte sich in einer kleinen Ansprache bei den Spendern. „Sie haben so viel dazu beigetragen, anderen Menschen zu helfen, eventuell sogar das Leben retteten“, betonte er.

Dann ging er noch auf die Geschichte des DRK allgemein und die des Ortsvereins ein, der dieses Jahr 150-jähriges Jubiläum feiert.

„Wir sind der älteste Rotkreuzverein in Westfalen-Lippe“, erläuterte Brodesser. Die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts sei eine kriegerische Zeit gewesen, schilderte der Zweite Vorsitzende. Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich habe der damalige Amtmann Holstein die Frauen im Dorf aufgerufen, Scharpie zu zupfen. Über die abgelieferten Gaben gibt es ein Dokument, das im Staatsarchiv gefunden wurde.

Im Jahr 1952 hat das DRK mit dem Land NRW einen Vertrag über die Sicherstellung der Blutversorgung für Transfusionen geschlossen. „In dem Jahr hat Nordwalde mehr Blutspenden zusammen gebracht als Steinfurt, Laer und Altenberge zusammen“, erklärte Brodesser.

Auch jetzt noch spenden mehr als zehn Prozent der Einwohner bei den örtlichen Blutspendeterminen. „Das ist richtig viel, und darauf können wir in Nordwalde wirklich stolz sein“, so Brodesser.

► Für 25 Spenden wurden geehrt: Rudolf Berkemeyer, Andre Elshoff, Dominik Esteves de Andrade, Hendrik Große-Brinkhaus, Renate Laukamp, Detlef Lembeck, Philipp Wolters, Guido Zweihaus, Wilhelm Aupert. 50 Spenden: Udo Isermann, Armin Lenger, Hans-Jürgen Menski, Andreas Müther, Manuela Kloppenborg. 75 Spenden: Marc Kneuper, Reinhard Fleige. 100 Spenden: Werner Füchter, Günter Hanhoff, Norbert-Franz Nadicksberd, Thomas Burkert. 125 Spenden: Karl-Heinz Edeling, Thomas Rathmann, Manfred Rathmann.

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