Mo., 22.05.2017

Feilschen war ausdrücklich erlaubt Auch Feilscher aus dem Ruhrgebiet

Feilschen war ausdrücklich erlaubt : Auch Feilscher aus dem Ruhrgebiet

Über 100 Garagen oder Gärten hatten sich am Sonntag in einen Flohmarkt verwandet. Schnäppchenjäger aus dem gesamten Kreis, aus den Niederlanden und dem Ruhrgebiet nutzten die Gelegenheit, interessanten zu finden und günstig zu erwerben. Foto: Rainer Nix

Nordwalde - 

Flohmärkte gibt es wie Sand am Meer, doch dieser war eine echte Premiere: Am Sonntag luden die Nordwalder Frauenschützen zur ersten „Nordwalder Schnäppchenjagd“ ein. Das Besondere: Die über 100 Anbieter öffneten ihre Garagen und Gärten, um darin eine Fülle verschiedener Second-Hand-Artikel zu verkaufen.

Von Rainer Nix

„Ich finde es toll, das neben zahlreichen Nordwaldern auch viel Publikum aus dem Kreis Steinfurt, aus Recklinghausen, Duisburg, Münster und den Niederlanden hierher fand“, sagte die Erste Vorsitzende der Frauenschützen, Vanessa Brüning rückblickend. „Manche wunderten sich, wie weitläufig Nordwalde ist“, bemerkte Brüning. Wer erst um 15 Uhr anreiste, schaffte es bis 16.30 Uhr nicht mehr, alle Anbieter mitzunehmen. Zu den Phänomenen solcher Veranstaltungen gehören die „Flohmarkt-Grabscher“, die Artikel aufkaufen und dann in einer größeren Stadt weiter verkaufen. Solche Zeitgenossen scheuen sich auch nicht, morgens um 7 Uhr bei den Anbietern zu klingeln.

„Der frühe Vogel fängt den Wurm“ oder besser „macht das Schnäppchen“. So war der „Run“ auf die Stände zu Beginn ab 11 Uhr besonders groß. „Schon beim Aufbauen am Samstag kamen die ersten Interessierten“, so Brigitte Koch, die Spielsachen, Kinderkleidung und allgemeinen Trödel anbot. „Die Artikel zu Hause anzubieten statt alles einzupacken und zu einem zentral gelegenen Flohmarkt zu transportieren, ist sehr komfortabel.“

Fotostrecke: Erfolgreiche Premiere

Viele Anbieter waren sehr zufrieden mit der Resonanz. Bis zum Schluss kamen immer wieder Schnäppchenjäger, einzeln oder Gruppen. Drei Routen waren ausgearbeitet. Startpunkte lagen an der Amtmann-Daniel- und der Gangolfstraße und dem Grottenkamp. Jeder bekam einen Routenplan mit Straßenkarte und dem dazugehörigen Angebot ausgehändigt. Von 600 Routen wurden 470 verteilt. Es war vorteilhaft, sich mit Fahrrad oder Auto fortzubewegen. Wer zu Fuß ging tat gut daran, seine Wanderschuhe zu schnüren, denn die Plätze lagen recht weit auseinander.

Kinderspielzeug und –kleidung waren oft vertreten, ebenso Bücher oder Zeitschriften. Möbel, Textilien und Haushaltswaren gab es in großer Zahl. Auch Modelleisenbahnen oder Elektronik waren zu haben.

Vanessa Brüning hofft, dass es eine weitere Auflage der „Schnäppchenjagd“ geben wird. Das wird aber erst entschieden, wenn klar ist, ob die Frauenschützen mit „Plusminusnull“ aus dem Event herausgehen. Dazu wird der Verkauf von Getränken, Kuchen und Gegrilltem erst einmal ausgewertet.

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