Werbegemeinschaft
„Ist es noch zeitgemäß?“

Nordwalde -

Im Rahmen der Mitgliederversammlung der Werbegemeinschaft stand auch das Thema „Sommerspektakel“ auf der Tagesordnung.

Mittwoch, 22.11.2017, 17:11 Uhr

Tobias Roland (l.) hörte nach 14 Jahren als Schriftführer auf. Dem neuen Vorstand der Werbegemeinschaft gehören an (ab 2.v.l.): Christoph Wickenbrock (Kassenführer), Bärbel Fißmann (Zweite Vorsitzende), Ralf Nadicksbernd (Erster Vorsitzender), Benedikt Esseling (Schriftführer) und Thomas Berning (Beisitzer).
Tobias Roland (l.) hörte nach 14 Jahren als Schriftführer auf. Dem neuen Vorstand der Werbegemeinschaft gehören an (ab 2.v.l.): Christoph Wickenbrock (Kassenführer), Bärbel Fißmann (Zweite Vorsitzende), Ralf Nadicksbernd (Erster Vorsitzender), Benedikt Esseling (Schriftführer) und Thomas Berning (Beisitzer). Foto: ter

Die Werbegemeinschaft Nordwalde hat einen neuen Vorstand. Allerdings waren die Mitglieder mit der Arbeit des alten Führungsteams so zufrieden, dass sie während der Jahresversammlung am Montagabend bis auf zwei Posten alle in ihren Ämtern bestätigten. Neu im Team ist Schriftführer Benedikt Esseling, der Tobias Roland ablöst. Nach 14 Jahren Vorstandsarbeit war Tobias Roland der Meinung, es wäre Zeit für einen Wechsel. Bei den Kassenprüfern ist Reinhard Niehaus neu und Olaf Liebschwager stellt sein Wissen noch zur Verfügung. In ihren Posten geblieben sind Ralf Nadicksbernd (Erster Vorsitzender), Bärbel Fißmann (Zweite Vorsitzende), Christoph Wickenbrock (Kassierer), Thomas Berning und Lisa Flothkötter (beide Beisitzer).

Beim Rückblick auf das Sommerspektakel war die Werbegemeinschaft trotz des schlechten Wetters zufrieden. Aber: „Allerdings müssen wir uns fragen, ob es so wie bisher weiter gehen kann“, gab Nadicksbernd zu bedenken. „Was wollen die Besucher? Was möchte die Werbegemeinschaft? Ist es noch zeitgemäß?“, fragte der Vorsitzende. „Es wird immer schwieriger, Sponsoren zu gewinnen“, äußerte Roland Bedenken. Und ein finanzielles Desaster könne man sich nicht leisten. Manpower und guter Wille seien vorhanden, aber welchen Nutzen zieht die Werbegemeinschaft aus dem Event? Darüber sollten sich die Mitglieder einmal Gedanken machen. Demnächst werde der Vorstand bei den Betrieben vorbei schauen und sich alle Ideen anhören.

Zufrieden blickten Nadicksbernd und Fißmann auf das vergangene Jahr zurück. „Wir mussten uns für die Aktion ,Service Qualität Deutschland´ rezertifizieren“, berichtete Fißmann. Insgesamt 17 Betriebe gehören zu der Gemeinschaft. Acht neue Maßnahmen habe die Werbegemeinschaft eingereicht. „Die Idee mit den geschmückten Zuckerhutfichten vor den Betrieben im Dorf ist letztes Jahr gut angekommen“, blickte Fißmann zurück.

Ein weiteres vorweihnachtliches Markenzeichen – der große geschmückte Baum, der im kleinen Park gegenüber der Sparkasse stand – ist inzwischen Geschichte, weil das Grundstück bebaut wird. Dafür wird die Lichterkette den Laubbaum am Minikreisel Grevener Straße schmücken. „Das wird bestimmt auch schön aussehen“, ist sich Nadicksbernd sicher.

Als Mitglied und gleichzeitig Gastrednerin erläuterte Bürgermeisterin Sonja Schemmann am Montagabend die Änderungen des Bebauungsplans Nr. 92 „Ortsmitte“. Dort wird es zwei Mischgebiete (MI 1+2) geben, von denen in MI 1 auch im Erdgeschoss Wohnungsbau erlaubt sein wird. Beim Ortskern rund um das neue Bürgerzentrum sollen dann nur noch Geschäfte im Erdgeschoss zulässig sein.

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