Fr., 18.12.2009

Ochtrup Weihnachtsvorspiel fasziniert Zuhörer

Ochtrup - „Wie es im ganzen Hause duftet“ - davon erzählten Lina-Sophie Hentschel , Merle Flaßkamp und Charlotte Kalbfleisch mit einem Gedicht Ortfried Pörsels. Denn die drei Blockflötenschülerinnen des Musikschulzweckverbands Ochtrup ließen nicht nur ihre Sopranblockflöten weihnachtlich erklingen, sondern hatten auch selbst dieses Weihnachtsgedicht ausgesucht, das sie den Zuhörern beim Weihnachtsvorspiel der Instrumentalklassen von Heike Eickhoff und Horst Rapp im sehr gut besuchten Foyer der Villa Winkel vortrugen. Anschließend luden sie die Zuhörer zum Mitsingen ein: „Ihr Kinderlein kommet“ und „O Tannenbaum“ bliesen sie fehlerfrei, von den Zuhörern mit kräftigen Stimmen unterstützt.

Marleen Dankbar und Sina Pohl brachten mit einem bulgarischen Volkstanz und einem russischen Lied gar die Fußspitzen zum Mitwippen. Alyssa Neuenfeldt und Anna Wessling spielten ihre ersten zweistimmigen kleinen Stücke: „Das können wir alleine!“ riefen sie ihrer Lehrerin zu und legten selbstbewusst los.

Mozart und Rossini hatte Klavierschüler Lorenz Kalbfleisch ausgewählt und mit etwas Musik aus den Opern „Wilhelm Tell“ und „Zauberflöte“ hinterließ er einen hervorragenden Eindruck. Michael Kalbfleisch, ebenfalls am Klavier, spielte ein Menuett von Johann Sebastian Bach.

Johannes Winter entlockte der Altblockflöte beim chinesisch anmutenden Lied von der „Lotusblüte“ weiche, warme Flötentöne und gefiel mit beachtlicher Bühnenpräsenz und großer Musikalität. Emilia Enning, Lena Heitmann , Joline Horstmann und Rica Nacke spielten das Volkslied „Winter ade“, lockten aber mit einer sanften Version von „Schneeflöckchen“ die kalte Jahreszeit doch wieder zurück. Lena Heitmann, Carl Kötterheinrich und Tanja Tillmann erzählten mit den Flöten vom „Old McDonald“ und seinen vielen Tieren. Das Lied vom „Huhn“ hatten gleich mehrere kleine Flötenschüler auf die Pulte gelegt: Lukas Bußmann, Lara Dinkhoff, Jule Oeing, Marla-Marie Welling, Inga Lünnemann, Leonie Möllers und Hanna Wülker bliesen freudig diese eingängige Melodie.

Doch auch die Trompeten waren mehrfach vertreten. Benedikt Wülker spielte vom „Weihnachtsmann“, Niklas Nienkötter fügte „Lobt Gott ihr Christen“ hinzu, Annita Bertels und Hannah Holtmann forderten mit ihren Trompeten: „Nun singet und seid froh“. Die kleinen Blockflötenschüler Carina Hörst, Elisa Holtmannspötter, Tobias Peters, Julia Rotterdam und Leonard Winter hatten viel Spaß mit einer etwas vertrackten Melodie aus Frankreich, aber auch vom „Storch“ erzählten sie mit ihren Flöten.

Sophia Wiers legte ein tolles Solo mit Jacob van Eycks „Was sollen wir am Abend tun“ auf der Sopranblockföte hin und kam virtuos durch die schwierige Variation zum Lied. Malin Zumhasch und Marie Sondermann hatten Gefallen an einer barocken Gavotte. Richtig schöne Tanzmusik, mit viel Freude geblasen.

Als Gast war die 14-jährige Oboistin Sonja Tummel beteiligt, die mit Camille Saint-Saens Sonate für Oboe und Klavier zeigte, welch virtuose Leistungen nach ein paar Jahren Unterricht möglich sind. Schwester Romy Tummel begleitete sie am Klavier.

Alle Schüler zeigten sich als hervorragend aufgelegt und schienen ihre Auftritte hörbar Ton für Ton zu genießen. Das Publikum geizte denn auch nicht mit herzlichem Beifall.

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