Betreuungstandards in Grundschulen
Do., 09.02.2012
„Konzept muss vielfältig und flexibel sein“
Metelen -
Welche Betreuungsstandards gibt es an anderen Grundschulen in der Umgebung und wie werden sie realisiert?“ – diese Frage hat jetzt die elterliche Interessengemeinschaft für den Ausbau des Betreuungsangebotes (eIGAB) diskutiert.
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„Welche Betreuungsstandards gibt es an anderen Grundschulen in der Umgebung und wie werden sie realisiert?“ – diese Frage hat jetzt die elterliche Interessengemeinschaft für den Ausbau des Betreuungsangebotes (eIGAB) diskutiert.
Bei einem Besuch der Bernhard-Overberg-Grundschule in Epe wurden nun fünf Vertretern der eIGAB Einblicke in das vielfältige Betreuungskonzept der Schule gewährt.
An der von knapp 220 Schülern besuchten Grundschule wird neben einer Ganztagsschule mit 35 Plätzen bereits seit 1996 eine Übermittagbetreuung angeboten.
Zur Gewährleistung der Betreuungszeit von 11.30 bis 14 Uhr gründete sich damals eine Elterninitiative. „Die Eltern der zurzeit 40 angemeldeten Kinder können völlig flexibel die Betreuungszeit von 11.30 bis 14 Uhr nutzen“, so die Vorsitzende der Elterninitiative, Petra Wehmeyer.
Genutzt werde das Angebot täglich von 15 bis 20 Kindern, die von insgesamt drei Betreuerinnen sowohl bei den Hausaufgaben unterstützt als auch bei anderen Aktionen wie zum Beispiel Basteln angeleitet werden. Ein Mittagessen gebe es nicht, jedoch sei ein kleiner Snack in Form von Obst und Wasser im Angebot enthalten.
Dass solch ein Angebot an der Grundschule in Metelen seine Interessenten finden würde, darin waren sich die Metelener Eltern sicher.
Darüber hinaus positiv angetan waren die Vertreter der eIGAB davon, dass sich die Schüler der Bernhard-Overberg-Grundschule bei Bedarf täglich bereits ab 7.15 Uhr in den Klassenräumen aufhalten können. Ab diesem Zeitpunkt sei dann auch ein Lehrer anwesend. „Hierdurch können berufstätige Eltern, die auf eine derart frühe Betreuungszeit angewiesen sind, den gleichen Zeitraum durch die Grundschule abdecken, der bei den Kindergärten bereits seit Jahren Standard ist“, kommentierte Judith Löckner die Ausführungen.
Im Anschluss stand auch die Kassiererin der Eper Elterninitiative, Ute Leuderalbert, den Metelener Eltern Rede und Antwort und gab umfangreiche Informationen zu Kosten sowie Möglichkeiten und Voraussetzungen für eine finanzielle Förderung einer Übermittagbetreuung.
Insgesamt zeigten sich die Vertreter der eIGAB von der flexiblen und dennoch verlässlichen Form der Betreuung an der Bernhard-Overberg-Grundschule beeindruckt. Ihrer Meinung nach lässt sich dieses Modell durchaus in das bestehende Betreuungsangebot der St.-Vitus-Grundschule einbinden.
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