Mi., 12.04.2017

Grundschüler haben in den Osterferien im Georgsheim das Sagen Im Kindercafé ist jede Menge los

Das Angebot im Kindercafé ist groß. Die Mädchen und Jungen können Werken, basteln, malen, kochen, backen oder anderweitig kreativ werden.

Das Angebot im Kindercafé ist groß. Die Mädchen und Jungen können Werken, basteln, malen, kochen, backen oder anderweitig kreativ werden. Foto: Irmgard Tappe

Ochtrup - 

Im Jugendcafé Freiraum pulsiert in dieser Woche das Leben. Kinder im Grundschulalter haben hier jeden Morgen eine Menge Spaß beim Basteln, Werken, Kochen, beim Spielen und eben bei den Theaterproben.

Von Irmgard Tappe

„Und dann fielen sie alle in einen tiefen Schlaf“, ertönt eine Stimme aus dem Saal des Georgsheims. Dort probt die Theatergruppe mit Regisseurin Shqipe Malaj das Märchen „Dornröschen“. Am Donnerstag feiert das Stück Premiere, und dazu sind die Eltern und Großeltern der jungen Schauspieler eingeladen. Und die freuen sich schon auf ihren Auftritt.

Im Jugendcafé Freiraum pulsiert in dieser Woche das Leben. Kinder im Grundschulalter haben hier jeden Morgen eine Menge Spaß beim Basteln, Werken, Kochen, beim Spielen und eben bei den Theaterproben. „Die Kinder sind offen für alles. Am liebsten möchten sie überall gleichzeitig mitmachen. Und alle haben gute Laune“, schmunzelt Sozialpädagogin Vera Hartmann. „Die Nachfrage nach dieser Ferienaktion war groß. Innerhalb von drei Tagen waren alle 60 Plätze ausgebucht“, erzählt die Leiterin des Ferienangebotes.

Aus der Küche zieht derweil ein verlockender Duft herüber. „Wir backen pikante Blätterteigschnecken. Die werden dann zu Mittag gegessen“, berichtet Betreuerin Ilka. Sie erklärt den Mädchen, wie die Füllung aus Schmand, Schinkenwürfeln, geraspeltem Käse, Salz und Pfeffer hergestellt und in den Blätterteig einrollt wird. „Das geht ja ganz einfach“, finden die Kinder. Während die Schnecken im Backofen garen, stürmen sie zu den anderen Angeboten. Einige Jungen und Mädchen flechten Freundschaftsbändchen, andere gestalten Dekorationen für den Ostertisch. „Da habe ich ein schönes Geschenk für meine Oma und meinen Opa“, sagt ein Mädchen und zeigt zwei liebevoll gestaltete Osterkarten.

Im Nebenraum sind einige Kinder emsig dabei, T-Shirts zu bemalen und Gläser mit Perlen zu bekleben. „Ich nehme das Glas für Süßigkeiten“, überlegt ein Mädchen, und ein Junge entscheidet: „Ich baue mir einen Tresor.“

Am Nebentisch erklärt Mathilde Kockmann einigen Kindern, wie man aus leeren Milchkartons farbenfrohe Vogelhäuschen bastelt. Ein Neunjähriger versucht gerade, ein Vögelchen aus Tonpapier zu kreieren. „Ganz schön knifflig“, findet er.

Wer keine Lust zum Basteln hat, der vergnügt sich draußen beim Einradfahren oder beim Fußballspiel.

Im Keller des Georgsheims sind die jungen Heimwerker aktiv. „Wir bauen Garderoben aus Ästen“ heißt es dort. Unter Anleitung von Sozialpädagoge Reinhard Vinkelau wird dort geschraubt, geschmirgelt und gebohrt. Und daran haben sowohl Jungen als auch Mädchen ihre Freude. „Ich weiß, wie man mit einem Akkuschrauber umgeht. Das habe ich zu Hause schon mit meinem Papa gemacht“, erzählt Angelika und setzt das Werkzeug geschickt an. Auch Annalena hat Erfahrung mit Holzarbeiten. „Mein Papa ist Tischler. Und wenn ich groß bin, werde ich auch Tischlerin“, sagt sie und legt los. Kante auf Kante und dann die Nägel exakt hineingeschraubt. „Auch für mich ist es spannend, welche Fertigkeiten die Kids mitbringen“, bemerkt Reinhard Vinkelau erfreut.

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