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So., 10.01.2016

Die Band „Rapid Jack“ hat sich gefunden Der Musikschule entwachsen

Die Musik steht im Mittelpunkt: Die Ochtruper Band „Rapid Jack“ (auf dem Bild fehlt Dario Gawlick) legt keinen Wert auf viel Drumherum.

Die Musik steht im Mittelpunkt: Die Ochtruper Band „Rapid Jack“ (auf dem Bild fehlt Dario Gawlick) legt keinen Wert auf viel Drumherum. Foto: smt

Ochtrup - 

Die Musikschule war ihre Geburtsstätte, doch der ist die Ochtruper Band „Rapid Jack“ mittlerweile entwachsen. Nach wechselnden Sängern haben die jungen Rocker mit Melina Seitz nun endlich auch eine feste Stimme gefunden.

Von Sara Morais Teixeira

Für die Ochtruper Band „Rapid Jack“ begann alles in der Musikschule: Yannik Bothorn lernte dort das Bassspielen, Melina Seitz nahm Gesangsunterricht, Hendrik Wessels übte sich am Schlagzeug und Simon Wülker und Dario Gawlick gaben ihr Bestes an der Gitarre. Beim Jahresabschluss im Jugendcafé Freiraum hatte die Combo ihren ersten großen Auftritt.

Yannik und Hendrik sind die Urgesteine von „Rapid Jack“. Seit gut fünf Jahren spielen sie schon zusammen. „Mein Basslehrer Michael Frontzek hat mich überzeugt, in einer Band zu spielen“, erinnert sich Yannik an die Gründung der Musikschulformation. Frontzek, der heute immer noch mit der Band probt, rekrutierte damals weitere Schüler. Darunter auch Schlagzeuger Hendrik Wessels. Geblieben ist nur Hendrik.

Erneut hieß es, sich auf die Suche zu machen. „Wir brauchten dringen einen Gitarristen“, erinnert sich Yannik. Da kam ihm sein Nachbar und Kindergartenfreund Simon Wülker in den Sinn. „Eigentlich wollte ich gar nicht. Aber früher war das ja so: Entweder man macht Sport oder Musik“, erzählt Simon. Doch mittlerweile ist er seit vier Jahren fester Bestandteil der Band. Danach stieß Dario Gawlick dazu. „Der kann das einfach“, schwärmen die Kollegen vom Können ihres Leadgitarristen.

„Bei unserem ersten Auftritt wurden wir als ‚School of Rock’ vorgestellt“, blickt Hendrik zurück. Doch den Jungs gefiel der Name damals schon nicht. Und sie wollten die Assoziation zur Musikschule loswerden. Ein neuer Name musste her. „Das ist eher eine traurige Geschichte über Kreativlosigkeit“, erzählt Yannik und lacht. Lange konnten sich die Bandmitglieder auf keinen Namen einigen. Im Internet machten sie sich schließlich auf die Suche und wurden fündig. „Da haben wir ‚Rapid Jack’ gefunden. Der Name hat uns einfach gut gefallen“, sagt Hendrik.

Trotz des neuen Namens verfolgte die Band ein schlechtes Omen, denn ihre Frontsänger wurden immer nach dem ersten Auftritt von anderen Bands abgeworben. Doch mit Sängerin Melina ist das anders. „Die haben wir geklaut“, witzelt Hendrik. Nachdem sich ihre Band „Bassless“ aufgelöst hatte, kam das Angebot der Jungs wie gerufen. „Ich habe zwar nicht so eine Rockstimme, aber mir macht das riesigen Spaß“, erzählt Melina, die zierlich ist, aber mit ganz viel „Wumms“ auf der Bühne singt. In einem sind sich alle einig: „Uns geht es nicht ums Drumherum, sondern um die Musik an sich“, sagt Simon. Aktuell spielen sie Rockklassiker, aber vielleicht kommen irgendwann ja auch eigene Lieder dazu. Wer weiß, was das neue Jahr für „Rapid Jack“ bringt . . .

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