Di., 19.01.2016

Seniorenkarneval Zeit für ein paar närrische Stunden

Die Stimmung passte: Gut gelaunt quittierten diese Damen beim Seniorenkarneval unter anderem die Anekdoten vom „Buern ut Ochtrup“, Hannes Flormann, mit ausgelassenem Lachen.

Die Stimmung passte: Gut gelaunt quittierten diese Damen beim Seniorenkarneval unter anderem die Anekdoten vom „Buern ut Ochtrup“, Hannes Flormann, mit ausgelassenem Lachen. Foto: Tappe

Ochtrup - 

Zahlreiche ältere Ochtruper genossen am Sonntag ein paar närrische Stunden beim Seniorenkarneval in der Stadthalle.

Von Irmgard Tappe

Sitzungspräsident Sebastian Schneuing rief es am Sonntag den Senioren in der Stadthalle zu: „Feiert mit uns und genießt den Nachmittag“. Der Karnevalsclub Niederesch (KCN) hatte für die ältere Generation ein paar närrische Stunden mit Kaffeetrinken, Karnevalsprogramm und Humba Täterää organisiert, zu dem auch Prinz Udo I. das Volk willkommen hieß. Seine Stimmbänder waren zwar vom Vorabend noch angekratzt. Aber immerhin. Für ein kräftiges Helau und Buäh reichte die Stimmkraft der Tollität vom KCN aus. Und das genügte, denn die Kükengarde stand bereits in den Startlöchern.

„De Buer ut Ochtrup“: Hannes Flormann.

„De Buer ut Ochtrup“: Hannes Flormann. Foto: Irmgard Tappe

Ein Programm, gefüllt mit Garde- und Showtänzen, wartete auf die Besucher. Sowohl die Küken des KCN als auch die Kids-Garde, die Erste Garde, die Chaos-Queens und die KCN-Boys legten rhythmische Choreographien aufs Bühnenparkett und versetzten die Senioren immer wieder ins Staunen.

Anfangs kamen zwar die Zugabe-Rufe des Publikums noch recht dünn herüber, doch das steigerte sich nach einer „Übungslektion“ unter Leitung des Sitzungspräsidenten. Der klaute den Chaos-Queens kurzerhand ein Paar pinkfarbene Handschuhe, die er elegant überstreifte. „Unterhaken und Mitschunkeln“, forderte er die Frauen und Männer auf, als die klassischen Karnevalsschlager durch die Stadthalle ertönten. Die Senioren aus Och­trup, und auch die zahlreich anwesenden Bewohner des Carl Sonnenschein- und des Ferdinand Tigges- Hauses ließen sich nicht lange bitten. Sie hatten viel Spaß beim Seniorenkarneval.

Doch was wäre eine Karnevalsveranstaltung in der Töpferstadt ohne die Vertreter des Förderkreises Kinderkarneval? Zusammen mit dem Kinderdreigestirn und guter Laune zogen sie in die Stadthalle ein. Einen Angriff aufs Zwerchfell startete schließlich „De Buer ut Och­trup“, Hannes Flormann, als er von seiner spektakulären nächtlichen Fortbewegung per Fahrrad berichtete. „Eenen in de Fiets häbben und dann up de Fiets“, das hätte er – nüchtern betrachtet – wohl nicht gewagt. Dann wäre ihm auch die Behandlung im Krankenhaus erspart geblieben. Aber jetzt weiß er, dass EKG die Abkürzung für „Erst Krankenschein geben“ ist und auch mit Formulierungen wie „rektal“ und „After“ hat er keine Probleme mehr. Mit spritzigen Anekdoten über Arzt und Patient nahm de „Buer“ den medizinischen Fachjargon aufs Korn und brachte die Lachmuskeln der Senioren in Schwung. „Lachen ist ja bekanntlich die beste Medizin“, befand auch Hannes Flormann.

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