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Do., 21.01.2016

Straßenausbau Zeisigweg wird verkehrsberuhigt ausgebaut

Anwohner des Zeisigwegs diskutierten in einer Bürgerversammlung mit Vertretern der Stadt Ochtrup über die Neugestaltung ihrer Straße und die Gebührenkalkulation.

Anwohner des Zeisigwegs diskutierten in einer Bürgerversammlung mit Vertretern der Stadt Ochtrup über die Neugestaltung ihrer Straße und die Gebührenkalkulation. Foto: Hannah Moritz

Ochtrup - 

Bei der Anliegerversammlung zum Ausbau des Zeisigwegs diskutierten am Mittwochabend Bürger und Vertreter der Stadt Ochtrup darüber, inwiefern Grün und Parkplätze die Straße zieren und für Verkehrsberuhigung sorgen sollen. Verärgert waren die Bürger über die Gebührenverteilung.

Am Ende der Bürgerversammlung am Mittwochabend im Sitzungsszimmer der Stadtwerke waren alle Beteiligten durchaus zufrieden. Und auch der Zeisig, der dem Weg, um dessen Ausbau es ging, den Namen gibt, müsste fröhlich zwitschern. Denn nach längerem Nachdenken kamen die Bürger gemeinsam zu dem Schluss, dem kleinen Vogel doch mehr Landeplätze in Form von Bäumen zu spendieren.

In einer ersten Diskussionsrunde hatte das anders ausgesehen. Die Anwohner schätzten die Pläne, die Karin Korten und Melanie Löcke vom Bauamt der Stadt Ochtrup vorgestellt hatten, zwar durchaus als vernünftig ein, einige vorgesehene Bäume mussten aber noch bevor sie überhaupt gepflanzt waren, schon ihr Laub vollständig lassen.

Weniger zufrieden waren die Anwohner damit, dass aufgrund der Regelungen in den unterschiedlichen Bebauungsplänen für den südlichen und nördlichen Teil der Straße verschiedene Gebührenfaktoren greifen. Im Süden soll es teurer werden, weil der Bebauungsplan dort eine zweigeschossige Bauweise erlaubt, im Norden aber nur eine eingeschossige. Diese möglicherweise wirtschaftlichere Nutzungsmöglichkeit – beispielsweise in Form von Einliegerwohnungen – sieht für die Grundstücksgröße, die als Grundlage für die Berechnung dient, einen höheren Multiplikationsfaktor vor. „Das ist doch widersinnig“, regte sich Thorsten Schlamann auf. „Bis auf ein Grundstück ist auf der Südseite alles bebaut, und es gibt hier überhaupt keine Zweigeschossigkeit. Also gleicht man den Bebauungsplan den Realitäten an – und fertig“, lautete sein Vorschlag. Es sei sogar verwehrt worden, zweigeschossig zu bauen, warf ein anderer Anwohner ein. Die Erste Beigeordnete Birgit Stening sagte zu, verwaltungsintern nachzuhaken, sah aber rechtliche Probleme, solche Änderungen umzusetzen. Ansonsten widmete sich die Runde einvernehmlich der verkehrsberuhigten, gepflasterten Planung des nun durchaus begrünten Zeisigwegs.

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