Mo., 25.01.2016

Ideenwerkstatt „Ochtrup4us“ Jugendliche entwickeln Spiel- und Bewegungsangebote

Kinder und Jugendliche aus Ochtrup entwickelten am Wochenende im Rahmen eines Workshops erste Ideen für Spiel- und Bewegungsangebote in der Töpferstadt.

Kinder und Jugendliche aus Ochtrup entwickelten am Wochenende im Rahmen eines Workshops erste Ideen für Spiel- und Bewegungsangebote in der Töpferstadt. Foto: Jonas Katerkamp

Ochtrup - 

Richtig kreativ wurden am Wochenende zahlreiche Jugendliche in einem Workshop der Ideenwerkstatt „Ochtrup4us“. Ihr Thema: Spiel und Bewegungsangebote für die Innenstadt.

Von Jonas Katerkamp

Zugegeben: Ein Kino, eine neue Eislaufbahn oder ein Wassererlebnispark lassen sich auf absehbare Zeit für Ochtrup wohl kaum realisieren. Ansonsten sind die Ideen, die die Kinder und Jugendlichen in den Workshops unter dem Motto „Ochtrup4us“ über das Wochenende entwickelt haben, aber durchaus vielversprechend.

„Wir haben damit angefangen, dass sich die Jugendlichen gegenseitig kurz interviewen“, berichtete Britta Grotkamp vom gemeinnützigen Verein „Jugend Architektur Stadt“ (JAS) aus Essen. Sie leitet zusammen mit ihrer Kollegin Päivi Kataikko-Grigoleit die Ideenwerkstatt. „So können sich die Jugendlichen einerseits gegenseitig kennenlernen und werden sich zum anderen bereits ihrer verschiedenen Interessen bewusst.“

Rund 15 Jungen und Mädchen bevölkerten am Samstagnachmittag das umfunktionierte Ladenlokal an der Weinerstraße 21. Einen Tag zuvor hatten sich dort bereits Grundschüler der Lamberti- und Marienschule als „Stadtplanungsaktivisten“ versucht.

„Eisdielen waren da natürlich ein großes Thema“, verriet Grotkamp mit Blick auf eine große Styroporplatte an der Wand. Dort wurde mit grüner Farbe ein überdimensioniertes Fadenkreuz aufgesprüht, an dem die jungen Stadtplaner ihre verschiedenen Hobbys und Interessen verortet haben – auf gelben Zetteln stehen die der Grundschüler, auf blauen die der Jugendlichen. Ein orangefarbener Scherenschnitt der Lambertikirche symbolisiert dabei die Stadtmitte.

Nur ein paar Zentimeter weiter rechts kleben zudem ebenfalls farbig markierte Stadtpläne an der Wand. Nach einem Stadtrundgang haben die Jugendlichen dort die Bereiche der Innenstadt in die Kategorien „Super so“, „Besonders chillig“, „Das könnte was werden“, „Unsere Treffpunkte“ und „Jugendliche unerwünscht“ eingeteilt. Letztgenannter Zettel blieb glücklicherweise leer.

„Jetzt geht es darum, diese Ergebnisse weiter zu verengen und zu konkretisieren“, erklärte Grotkamp den nächsten Schritt. In kleinen Modellen ließen die Jugendlichen ihre selbst entwickelten Ideen greifbar werden.

„Erste Ergebnisse haben wir bereits heute morgen in die Fußgängerzone gestellt“, berichtete Grotkamp. Immer wieder hätten neugierige Erwachsene durch die Schaufenster geschaut. „Man merkt, da passiert was.“ Dieser Meinung waren auch die Jugendlichen: „Die Ideen sind da“, bestätigte die 15-jährige Jana Zurkuhl. „Jetzt müssen andere Leute entscheiden, was davon umgesetzt wird.“

Zum Thema

Der nächste Workshop ist am 5. März (Samstag). Jugendliche sind eingeladen, dazuzustoßen. Erste Ergebnisse werden bereits am 12. Februar (Freitag) ab 17 Uhr in der Weinerstraße 21 vorgestellt.

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