Mi., 27.01.2016

Teilflächennutzungsplan Windenergie Noch dreht sich nichts

Bis sich in den geplanten Vorrangzonen neue Windräder drehen, wird noch etwas Zeit vergehen. Wenn es gut läuft, könnte der Teilflächennutzungsplan Windenergie im Sommer genehmigt werden.

Bis sich in den geplanten Vorrangzonen neue Windräder drehen, wird noch etwas Zeit vergehen. Wenn es gut läuft, könnte der Teilflächennutzungsplan Windenergie im Sommer genehmigt werden. Foto: Dieter Huge sive Huwe

OChtrup - 

Wer in Ochtrup in Windräder investieren möchte, braucht Geduld. Der sogenannte Teilflächennutzungsplan Windenergie wird seit geraumer Zeit überarbeitet. Doch langsam zeichnet sich Licht am Ende des Tunnels ab. Der Ausschuss für Planen und Bauen hat am Montagabend die Auslegung des Planentwurfs beschlossen. Damit rückt eine Genehmigung im Sommer näher.

Von Anne Eckrodt

Die Geduld derjenigen, die in Ochtrup in Windräder investieren wollen, wird schon seit geraumer Zeit auf eine harte Probe gestellt. Doch allmählich zeichnet sich zumindest ein vorsichtiger Hoffnungsschimmer ab. Denn der sachliche Teilflächennutzungsplan Windenergie – so der sperrige Fachausdruck für die Grundlage zur Ausweisung von Windvorrangzonen – hat am Montagabend die nächste Hürde genommen: Der Ausschuss für Planen und Bauen votierte einstimmig für die Auslegung des Planentwurfs. Das passiert ab dem 8. Februar für vier Wochen.

Wie Bauamtsleiterin Karin Korten deutlich machte, sind während des Beteiligungsverfahrens der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sogenannter Träger öffentlicher Belange einige Anmerkungen eingangen. „Es gab allerdings keine Stellungnahmen aus der Öffentlichkeit. Das zeigt, wie gut die ganze Sache über die Initiatoren des geplanten Bürgerwindparks eingestielt worden ist“, lobte Michael Ahn vom Büro Wolters und Partner (Coesfeld). Er begleitet und berät die Stadt in dem Verfahren.

In den Teilflächennutzungsplan fließen nun noch einige Änderungen und Ergänzungen – vor allem redaktioneller Art – ein. „Dabei geht es vor allem um eine salvatorische Klausel als Reaktion auf das sogenannte Haltern-Urteil des Oberverwaltungsgerichts“, erläuterte Ahn. Wie berichtet, hat das Gericht die Halterner Pläne aufgrund eines Abwägungsfehlers gekippt.

Die redaktionellen Änderungen, die die Stadt Och­trup nun noch an ihrem Teilflächennutzungsplan vornimmt, haben keine Auswirkungen auf die vorgesehenen Konzentrationszonen. Dabei handelt es sich um die drei Altstandorte, eine neue Fläche an der Ortsgrenze zu Metelen sowie zwei neue Bereiche im Mohring- beziehungsweise Schweringhook.

Vorausgesetzt, es gibt während der vierwöchigen Auslegungsphase keine Eingaben mehr, wäre die Bezirksregierung als Genehmigungsbehörde am Zug. „Wenn es gut läuft, könnte das Thema bis zum Sommer durch sein“, meinte Ahn mit Blick auf die Zeitschiene.

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