Do., 04.02.2016

Wahl zum Presbyterium In Ochtrup und Metelen liegt die letzte Abstimmung lange zurück

Ochtrup/Metelen - 

Nach vielen Jahren findet in der evangelischen Kirchengemeinde Ochtrup/Metelen wieder eine Wahl zum Presbyterium statt. Für die zehn zu vergebenden Posten in dem Gremium stellen sich zwölf Kandidaten am 14. Februar zur Wahl.

Von Anne Steven

Es ist schon ein Weilchen her, dass die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde in Och­trup und Metelen das letzte Mal zur Kirchenwahl geschritten sind. „Das muss in den 80er-Jahren gewesen sein, aber genau wissen wir es nicht“, erklärt Pfarrerin Imke Philipps im Gespräch mit dieser Zeitung. Normalerweise wird das Presbyterium alle vier Jahre gewählt, doch in der Töpferstadt und der Vechtegemeinde fand sich in der Vergangenheit selten mehr als die für das Gremium notwendige Personenzahl. In diesem Jahr ist das anders. Und so stehen am 14. Februar (Sonntag) unter dem Motto „Aufkreuzen“ zwölf Kandidaten in Ochtrup und Metelen zur Wahl.

„Es ist schön, wenn die Möglichkeit zur Wahl besteht. Immerhin handelt es sich um ein demokratisches Verfahren“, freut sich Philipps über das Engagement in ihrer Kirchengemeinde. Neben den „alten Hasen“ sind auch ein paar neue Gesichter dabei. So stehen Manja Liebing, Karin Rasing, Nico Heese und Sandra Wappelhorst zum ersten Mal auf der Wahlliste. Entscheidend sei jetzt eine hohe Wahlbeteiligung, damit die Presbyter Rückhalt für ihre Entscheidungen haben. Gemeinsam mit dem Pfarrer – in Ochtrup und Metelen sind das mit Imke Philipps und ihrem Mann Abrecht zwei – ist es die Aufgabe des Gremiums, die Gemeinde zu leiten. Das Presbyterium kümmert sich dabei um alle personellen, finanziellen und baulichen Angelegenheiten der Gemeinde. Übrigens wählt es auch den Pfarrer. Diese Regelung gelte zumindest in Westfalen, weiß Philipps. Sie kann sich noch gut an ihre eigenen Wahl erinnern: Zuerst ein Vorstellungsgespräch und dann stimmen die Presbyter ab.

Nun müssen sich aber auch sie der Wählerschaft stellen. In Ochtrup und Metelen gibt es insgesamt 2600 Wahlberechtigte. Abstimmen dürfen Gemeindeglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben, zu den kirchlichen Abgaben beitragen, soweit die Verpflichtung hierzu besteht, und die die Gemeindegliedschaft nicht bis zum Wahltag durch Kirchenaustritt verloren haben.

Für Ochtrup und Metelen gibt es einen gemeinsamen Wahlbezirk, das heißt, es gibt auch keine getrennte Liste nach Gemeindeteil. Von den zwölf Kandidaten werden zehn ins Presbyterium gewählt. Jeder Wähler hat maximal zehn Stimmen. Die zehn Kandidaten mit den meisten Stimmen sind gewählt.

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Die Kirchenwahl findet am 14. Februar (Sonntag) statt. Gemeindemitglieder ab 14 Jahren haben die Möglichkeit, ihre Stimme in der evangelischen Kirche in Ochtrup von 11.15 bis 13 Uhr und von 15 bis 17 Uhr abzugeben. In Metelen wird von 10 bis 12 und 15 bis 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus gewählt.

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