Do., 11.02.2016

Musical-Premiere im Georgsheim Ein alter Mann und sein Kater

Fast ein Jahr lang hat das Projekt-Ensemble unter Leitung und Regie von Ulrike Hocke-Kalbfleisch (hinten, 2.v.r.) auf diesen Tag hingearbeitet. Am Samstag (13. Februar) fällt um 18 Uhr im Georgsheim der Vorhang zur Premiere von „Geschichten eines Katers“.

Fast ein Jahr lang hat das Projekt-Ensemble unter Leitung und Regie von Ulrike Hocke-Kalbfleisch (hinten, 2.v.r.) auf diesen Tag hingearbeitet. Am Samstag (13. Februar) fällt um 18 Uhr im Georgsheim der Vorhang zur Premiere von „Geschichten eines Katers“. Foto: Heidrun Riese

Ochtrup - 

Fast ein Jahr lang hat das Projekt-Ensemble unter Leitung und Regie von Ulrike Hocke-Kalbfleisch auf diesen Tag hingearbeitet: Am Samstag (13. Februar) fällt um 18 Uhr im Georgsheim der Vorhang zur Premiere von „Geschichten eines Katers“. In dem Musical werden sechs Geschichten der beliebten Kinderbuch-Figuren Pettersson und Findus erzählt und gesungen.

Von Heidrun Riese

Von Lampenfieber ist keine Spur. Zumindest lassen sich die Kinder, die beim Musical „Geschichten eines Katers“ mitwirken, nichts anmerken. Dabei steht schon in wenigen Tagen die Premiere an. Am Samstag (13. Februar) öffnet sich zum ersten Mal der Vorhang für den bunten Singspaß um Pettersson und Findus. Am 19. Februar (Freitag) ist das Stück noch einmal zu sehen. Beide Vorstellungen finden im Georgsheim statt und beginnen um 18 Uhr.

Auf die Bühne gebracht wird das Ganze von einem Projekt-Ensemble unter Leitung und Regie von Ulrike Hocke-Kalbfleisch. Die Idee, ein Stück über den alten Mann und seinen Kater aus den beliebten Kinderbüchern von Sven Nordqvist auf die Beine zu stellen, sei ihr vor eineinhalb Jahren gekommen. „Einige Monate zuvor war ich an der Lambertischule als Regieassistentin an ,Simba, Herrscher im Reich der Löwen‘ beteiligt“, berichtet die Ochtruperin. „Das hat mir unglaublich Spaß gemacht.“ Um nicht auf die nächste Gelegenheit warten zu müssen, bei einem Kinder-Musical mitzumischen, habe sie schließlich ihr eigenes Projekt gestartet.

Dabei sorgen der Jugendförderverein Ochtrup und der Kulturrucksack NRW für finanzielle Rückendeckung und ermöglichen freien Eintritt zu den beiden Vorstellungen im Georgsheim. Die Zuschauer werden lediglich um freiwillige Spenden gebeten. „Der größte Teil der Ausgaben wird durch die Sponsoren gedeckt“, informiert Hocke-Kalbfleisch, die auf weitere Unterstützung aus dem Publikum hofft. Denn: „Die Technik ist ein großer Kostenpunkt.“ Damit die Kinder auf der Bühne auch in der hintersten Ecke des Saals gut zu hören sind, werden eigens Headsets mit Sendern angemietet.

Darum, dass zur richtigen Zeit die richtigen Knöpfe gedrückt werden, kümmern sich Freiwillige aus dem Jugendcafé Freiraum. Ebenso um den Verkauf von Getränken und Süßigkeiten. Weitere Unterstützung erfährt die Musical-Gruppe durch die Eltern der jungen Darsteller und durch Freunde. „Ohne die viele Hilfe wäre das alles überhaupt nicht möglich.“

In „Geschichten eines Katers“ steckt viel Arbeit. Seit knapp einem Jahr trifft sich Hocke-Kalbfleisch einmal in der Woche mit ihrem Ensemble – 25 Mädchen und Jungen, die meisten von ihnen sind im Alter von sieben bis 15 Jahren. „Ein Vierjähriger ist auch dabei“, verrät die Ochtruperin. „Er ist für ein Kind eingesprungen, das kurzfristig ausgefallen ist.“ Kurz vor der Premiere wird noch fleißiger geübt, zum Teil schon in Kostümen.

Und die sind tierisch, im wahrsten Sinne des Wortes. In den sechs Geschichten, die während der eineinhalbstündigen Vorstellungen erzählt werden, geht es unter anderem um den Fuchs, der verjagt werden soll, oder um die Hühner, die unbedingt mit zum Zelten wollen. Pettersson, gespielt von Charlotte Kalbfleisch, und Findus, der von Henrikje Wassenaar verkörpert wird, erleben allerhand. Auch mit dem Hahn Caruso, der die Damen aus dem Hühnerstall mit seinem kräftigen Krähen beeindrucken möchte und dadurch den Kater eifersüchtig macht.

Das Projekt-Ensemble hofft auf zahlreiche Zuschauer. Wer sich einen Platz sichern möchte, sollte rechtzeitig zum Einlass um 17.30 Uhr im Georgsheim sein, empfiehlt die Regisseurin. „Die Kapazitäten sind begrenzt.“ Bei den beiden Terminen möchte es Hocke-Kalbfleisch übrigens nicht belassen. „Es sind weitere Vorstellungen geplant.“

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