Sa., 13.02.2016

Zirkusprojekt an der Lambertischule Schüler werden Artisten

Jonas Bahrenberg und Maskottchen „Luno“ waren in der Lambertischule zu Gast. Sie erklärten den Kindern, was sie beim bevorstehenden Zirkusprojekt alles erwartet.

Jonas Bahrenberg und Maskottchen „Luno“ waren in der Lambertischule zu Gast. Sie erklärten den Kindern, was sie beim bevorstehenden Zirkusprojekt alles erwartet. Foto: Hannah Moritz

Ochtrup - 

Der Zirkus kommt an die Lambertischule, und die Aufregung ist groß. Die Schüler dürfen nämlich selbst als Artisten, Clowns oder Fakire mitmischen. Im Rahmen eines Projekts stellen sie zusammen mit erfahrenen Zirkusleuten ein eigenes Programm auf die Beine, das sie zum Abschluss bei sechs Vorstellungen zum Besten geben.

Von Hannah Moritz

Normalerweise nehmen Kinder im Zuschauerraum der Manege Platz. Nicht so beim „Circus Tausendtraum“. Hier kommen die Clowns und Artisten zwar auch zu den jungen Zuschauern, die Mädchen und Jungen sind aber auch selbst Darsteller. Dieser besondere Zirkus bietet unter anderem Projekte an Schulen an, bei denen die Kinder eine Woche lang verschiedene Disziplinen trainieren, um am Ende selbst ins Rampenlicht zu treten. Im Moment ist er zu Gast an der Lambertischule.

Dort stellte Projektleiter Jonas Bahrenberg jetzt das Programm für den Schulzirkus vor. Er kündigte an, dass die Schüler zwischen sechs Kategorien wählen dürfen. Einige der Schüler wussten gleich, ob sie am liebsten als Artist, Bodenakrobat, Jongleur, Zauberer, Fakir oder Clown auftreten wollen. Maskottchen „Luno“ half Bahrenberg dabei, den Kindern die Disziplinen zu erklären. Luno sei schon vor Jahren vom Mond auf das Zirkuszelt gefallen und gehöre seitdem zum Team, erzählte der Projektleiter. Auf spielerische Weise erklärten die beiden, worauf die Schüler bei ihrer Wahl achten sollten. Denn ein Bodenakrobat brauche zum Beispiel Spaß am Sport, Fakire hingegen müssen sich gut konzentrieren können. „Denn wenn ein Artist durch Scherben läuft, ist es wichtig, genau die Technik zu befolgen“, betonte Bahrenberg. Ähnlich sei es bei den Artisten, die über ein Drahtseil balancieren. Bei allen Aufgaben stünden den Mädchen und Jungen erfahrene Zirkusdarsteller helfend zur Seite.

Nicht alle Schüler kämen immer in ihre Wunschgruppen, kündigte Bahrenberg an. Dafür gebe es den Zweitwunsch. „Wenn es nicht der Erstwunsch wird, sind viele Kinder erstmal traurig. Im Endeffekt hat aber jedes Kind ganz viel Spaß.“

Doch es steckt noch viel mehr dahinter. „Zirkuspädagogik ist sehr vielschichtig“, weiß der Projektleiter. Zum einen werde bei vielen Übungen die Entwicklung der Motorik unterstützt. Zum anderen entstehe bei den Schülern ein besonderes Zusammengehörigkeitsgefühl, das klassen- und jahrgangsübergreifend sei. So würden nach Abschluss des Projekts zum Beispiel Erstklässler und Viertklässler in den Pausen miteinander spielen. „Die Schüler lernen auch, dass sie an einem Strang ziehen müssen, um etwas zu erreichen“, erläuterte Bahrenberg. Die Kinder in ihren individuellen Stärken unterstützen, sei ein weiteres Ziel der Zirkuspädagogik.

Als der Projektleiter seinen Vortrag beendet hatte, wollten ihn die Kinder gar nicht gehen lassen. So groß war die Vorfreude auf das Zirkusprojekt.

Zum Thema

Die Vorstellungen des Zirkusprojekts finden am 26. Februar (Freitag) um 18 Uhr, am 27. Februar (Samstag) um 10.30, 14.30 und 18.30 Uhr sowie am 28. Februar (Sonntag) um 11 und 15 Uhr im Zirkuszelt an der Lambertischule statt.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

kfzmarkt.ms Anzeigen

Autos, Motorräder, Wohnmobile und Nutzfahrzeuge aus Ihrer Region

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3805836?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F