Sa., 20.02.2016

Tagesfahrten des Heimatvereins Friedhelm Todtenhaupt übernimmt die Planung von Klaus Tömmers

Geschenke zum Dank und zur Begrüßung gab es beim Wechsel der Verantwortlichkeit für die Tagesfahrten des Heimatvereins Ochtrup. Friedhelm Todtenhaupt (l.) tritt in die Fußstapfen von Klaus Tömmers (r.). Helma und Manfred Schründer (2.u.3.v.l.) sowie Dieter Thebelt hatten die Präsente mitgebracht und die beiden Organisatoren das neue Programm.

Geschenke zum Dank und zur Begrüßung gab es beim Wechsel der Verantwortlichkeit für die Tagesfahrten des Heimatvereins Ochtrup. Friedhelm Todtenhaupt (l.) tritt in die Fußstapfen von Klaus Tömmers (r.). Helma und Manfred Schründer (2.u.3.v.l.) sowie Dieter Thebelt hatten die Präsente mitgebracht und die beiden Organisatoren das neue Programm. Foto: Martin Fahlbusch

Ochtrup - 

Jahrelang lag die Organisation der Tagesfahrten des Heimatvereins in den Händen von Klaus Tömmers. Aus Altersgründen hat er diese Aufgabe nun in jüngere Hände gelegt. Friedhelm Todthenhaupt kümmert sich nun um die Touren.

Von Martin Fahlbusch

Wer glaubt, der Heimatverein blicke nicht über den lokalen Tellerrand hinaus, der kennt dessen Reiseaktivitäten nicht. „Für viele unserer Mitglieder gehören die von uns angebotenen Tages- und Mehrtagesfahrten zum festen Bestandteil ihrer Jahresplanung“, wusste Heimatvereinsvorsitzender Manfred Schründer jetzt im Pressegespräch zu berichten. Bisher lagen die Gestaltung, Organisation und zumeist auch Reiseleitung in den Händen von Klaus Tömmers. Der zeichnete sich stets als engagiertes Vorstandsmitglied aus, war lange Vereinsvorsitzender und wurde jüngst bei seiner Verabschiedung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. „Ich bin jetzt langsam in einem Alter, in dem ich auch aus gesundheitlichen Gründen einfach kürzer treten muss“, sagte er nicht ohne Nachdenklichkeit.

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Ich denke, es gibt keine friesische Insel, die dank Klaus Tömmers von uns nicht besucht worden ist.

Dieter Thebelt

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Tömmers sei stets ein Garant für interessante Fahrten vor allen Dingen in Deutschlands Norden gewesen, hob Schründer hervor. „Ich denke, es gibt keine friesische Insel, die dank Klaus Tömmers von uns nicht besucht worden ist“, flachste Dieter Thebelt, der sich um die Mehrtagesfahrten der Heimatfreunde kümmert.

Nach so vielen Jahren einen Nachfolger für Tömmers zu finden, war für die Verantwortlichen nicht leicht, doch sie sind fündig geworden. Friedhelm Todtenhaupt, der neue Mann für die Tagesausflüge, ist im Heimatverein kein Unbekannter. Und er hat Organisationserfahrung. So kümmerte er sich fast 20 Jahre mit um die Familienfreizeiten für das Diakonische Werk. Er bringt eine etwas andere Leidenschaft als sein Vorgänger ins Spiel: Todtenhaupt liebt die Berge, das Wandern in klarer Höhenluft und das Klettern. Aber er will solche Angebote erst langsam in den nächsten Programmen anbieten.

Bleiben wird bei den Tagesfahrten die Mischung aus Information, Besichtigungen und gemütlichem Essen. „Das Pflegen von Kontakten, auch mit Nichtmitgliedern des Vereins, steht immer auf dem Reiseplan“, weiß der Neue.

Die erste Fahrt unter neuer Leitung zur Gedenkstätte Esterwegen und zur Festung Bourtange in den Niederlanden Mitte April soll die Erinnerung an die Gräueltaten des Nazi-Regimes wach halten. Bei anderen Touren geht es dann auch mal um Spiel, Spargel und Aachener Printen. „Ich möchte bei den Reisekosten die magische Zahl von 50 Euro weiterhin unterschreiten“, hat sich Todtenhaupt ein Ziel gesetzt.

Zum Thema

Informationsmaterial zu den Tagesfahrten des Heimatvereins liegt unter anderem im Töpfereimuseum aus.            

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