Do., 20.04.2017

Uponor-Gebäude als ideale Heimat für die Überbrückungsphase Neuer Kita-Träger geht gelassen in die Übergangszeit

Das ehemalige Uponor-Gebäude ist die Übergangsheimat der neuen Kita.

Das ehemalige Uponor-Gebäude ist die Übergangsheimat der neuen Kita.

Ochtrup - 

Noch ist es still und leer in dem großen, weißen Haus an der Professor-Katerkamp-Straße. Das wird sich schon bald ändern: Im Sommer kehrt Leben zurück in das ehemalige Verwaltungsgebäude der Firma Uponor. Zum 1. August zieht dort der neue Kindergarten in Trägerschaft der K.I.T.A gGmbH ein – jedenfalls vorübergehend.

Von Anne Spill

Bis der Neubau im Bereich der Schützenstraße fertig ist, findet die Einrichtung hier ihre Heimat.

Der Übergangszeit sieht Detlev Krause ganz gelassen entgegen. „Wir haben da ein sehr schönes Gebäude, das richtig gut passt“, findet der Geschäftsführer der K.I.T.A. gGmbH. Für einen Kindergarten eigne sich das Haus hervorragend. Und das sähen auch die zuständigen Behörden so: „Es müssen nur einige kleine Anpassungen vorgenommen werden, zum Beispiel im Sanitärbereich“, berichtet Krause. Ansonsten stehe dem Betrieb eines Kindergartens in dem Gebäude nichts entgegen.

Wie lange die Mädchen und Jungen an der Professor-Katerkamp-Straße betreut werden, vermag Krause aber noch nicht zu sagen. Allerspätestens zum folgenden Kindergartenjahr sollen sie dann an der Schützenstraße unterkommen. Für fünf Gruppen ist der Neubau ausgelegt – ungefähr 90 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren können dort einen Platz finden. Das eingeschossige Gebäude in L-Form wird von zwei getrennten Spielbereichen für die unter Dreijährigen und die Größeren umgeben.

Träger betritt Neuland

Mit dem Bau einer Tagesstätte in Ochtrup beschreitet die K.I.T.A gGmbH übrigens Neuland: Es wird die erste Einrichtung sein, die der Verbund evangelisch-reformierter Kindertagesstätten in NRW betreibt. An Sachkenntnis mangelt es dem Träger aber wahrlich nicht: Die Tochter des Eylarduswerks in Gildehaus hat bereits elf Kitas unter ihrem Dach – aber eben bisher nur in der niedersächsischen Grafschaft Bentheim.

Mehr als 1000 Kinder werden in den Tagesstätten in Bad Bentheim, Gildehaus, Nordhorn, Uelsen und Emlichheim betreut. „Wir sind schon ein professioneller Laden“, bestätigt Krause, der zugleich pädagogischer Vorstand des Eylarduswerks ist. Und so stützt sich das Konzept der neuen Kita in Och­trup auch auf die langjährige Erfahrung des Trägers.

Psychologische Elternberatung

Wichtige Themen sind dabei laut einer Präsentation, die auch interessierten Eltern bei einer Infoveranstaltung gezeigt wurde, die musische und die Bewegungserziehung. Ebenso liegt dem Träger nach eigenen Angaben viel an einer gesunden Ernährung und Erfahrungen mit der Umwelt – die Kinder sollen „forschen und lernen“. Das Portfolio listet außerdem eine alltagsintegrierte Sprachförderung auf. Und, noch recht neu und besonders: „Wir bieten eine psychologische Elternberatung an“, berichtet Krause. Eine Dokumentation der Entwicklung jedes Kindes, der Einsatz von Video-Diagnostik und die kontinuierliche Fortbildung der Mitarbeiter sind auch noch Themen, mit denen der Träger punkten möchte.

Outlaw-Kita

Ebenfalls an der Schützenstraße – am Tennisgelände – entsteht ein Kita-Neubau in Trägerschaft von Outlaw. Nach Informationen der Stadtverwaltung soll dieser zum 1. September bezugsfertig sein und nicht, wie zunächst geplant, zum 1. August. So lange könnten die Pavillons, die derzeit schon als Provisorium dienen, weiter genutzt werden, berichtete die Erste Beigeordnete Birgit Stening.

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