Do., 18.05.2017

Probenbesuch bei den Freilichtspielen Bad Bentheim Freilichtbühne bringt neue Stücke

Das Grusical „Dracula“ feiert am 3. Juni Premiere auf der Felsenbühne in Bad Bentheim.

Das Grusical „Dracula“ feiert am 3. Juni Premiere auf der Felsenbühne in Bad Bentheim. Foto: Moritz Mohring

Bad Bentheim - 

Geschichten von Vampiren und Ratten sind in diesem Sommer auf der Freilichtbühne in Bad Bentheim zu sehen.

Von Moritz Mohring

„Wenn die böse Hexe am Ende vom Publikum ausgebuht wird, das wäre der größte Erfolg“, erklärt Gudrun H. Lelek. Sie muss es wissen, denn als Regisseurin bei den Freilichtspielen in Bad Bentheim inszenierte sie bereits 2005, 2008 und 2016 die Bühnenstücke. Im Hintergrund herrscht an diesem Nachmittag bereits reges Treiben.

Auf der ganzen Theater-Anlage bereiten sich verkleidete Darsteller, Bühnentechniker und -Bildner sowie viele andere Beteiligte auf die anstehenden Proben vor. Die Aufregung ist jedoch kaum verwunderlich. Immerhin beginnen die Vorstellungen bereits in gut einer Woche.

Alle Beteiligte verbindet die Passion für das Theater und die Geschichten. „Märchen sind nicht nur wichtig, sie sind deutsches Kulturgut. So etwas muss man vor dem Aussterben retten“, betont Spielscharleiterin Ulrika Spering.

Mittlerweile proben die rund 200 aktiven Mitglieder fast täglich. Aufgeteilt in zwei Gruppen führen die Akteure in diesem Jahr die Stücke „Rabatz im Zauberwald“ und „Dracula – das Grusical“ auf. „Die Gäste wollen die Klassiker sehen, aber wir wollen natürlich auch Abwechslung bieten“, erläutert Lelek. „Für Kinder sind besonders bekannte Charaktere bedeutsam“, fügt sie hinzu. Während sich die Verantwortlichen bei „Dracula“ an bekannten Versatzstücken des Romans von Bram Stoker orientiert haben, vereinigt das eher an jüngere Gäste gerichtete Stück „Rabatz im Zauberwald“ gleich mehrere Figuren aus den grimmschen Märchen und Tausendundeiner Nacht. Letztere Geschichte begleitet „die Märchenpolizei“, bestehend aus unter anderem dem Elfchen, Aladin und Pinocchio auf der Suche nach ihren verschwundenen Märchengegenständen. Diese wurden vom schwarzen Zauberer und seinen Handlangern, den Ratten, gestohlen.

In der Probe führt die Gruppe die Szene vom Treffen der Märchenpolizei mit Rollum, dem Weisen auf. Eine weitere Szene begleitet die Ratten Raffzahn, Bobo und Rupert. Sie bringen die gestohlenen Gegenstände zu ihrem Meister, den schwarzen Zauberer.

Schwarz ist eine Farbe, die auch für das Grusical „Dracula“ passt. Das Stück handelt von dem gruseligen Grafen und dem Vampirjäger Van Helsing. „Unser Ziel ist, die Gäste auf eine Reise mitzunehmen, sodass sie sich wünschen, selbst mal in einem Sarg schlafen zu dürfen“, schwärmt Ulrika Spering.

Neben den Dialogen besteht jede Szene auch aus mehreren Gesangseinlagen. Bei ihren Darbietungen wirken die Schauspieler an diesem Tag bereits sehr selbstbewusst und sicher. Das Zusammenspiel von Technik, Musik und Choreographie funktioniert schon ganz gut. Dann steht dem Saisonstart also nichts mehr im Wege.

Leserkommentare

Google-Anzeigen

Mehr zum Thema

flohmarkt.ms Anzeigen

Schnäppchen und Angebote aus Ihrer Umgebung

  • in Münster

    Frühstück- und Essensgeschirr von Rosenthals Serie "Maria Weiss" für 12 Personen mit

  • in Münster

    Motiv: "Tulpen-Collage", 50 x 40 cm. Unikat der Malerin Ingrid Wolff-Bleekmann von 2008,

  • in Münster

    Motiv: „Lila Traum“ Technik: Öl auf Leinwand/Keilrahmen Leinwandgröße: 80 x 80

  • in Münster

    Motiv: "Lebensbaum – 17.11.2001" Technik: Acryl auf Leinwand/Keilrahmen

  • in Schneverdingen

    Unsere Dobermannwelpen haben am 01.03.2017 das Licht der Welt erblickt. Es sind -

  • in Dülmen

    Hallo, verkaufe meinen wenig gebrauchten DSL-Router (WLAN mit DSL-Modem,

Anzeige


http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4854232?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F