Fr., 11.08.2017

Ferienspaßaktion Kinder besichtigen die Kläranlage

Da gibt es was zu gucken: Zahlreiche Kinder nahmen zum Teil mit ihren Eltern im Rahmen der Ferienspaßaktion an einer Führung durch die Ochtruper Kläranlage teil.

Da gibt es was zu gucken: Zahlreiche Kinder nahmen zum Teil mit ihren Eltern im Rahmen der Ferienspaßaktion an einer Führung durch die Ochtruper Kläranlage teil. Foto: Timm Gust

Ochtrup - 

Was passiert eigentlich mit dem Schmutzwasser von Och­trup? Wie wird es wieder sauber gemacht? Und was genau geschieht in einem Klärwerk? Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Mittwoch Mädchen und Jungen, die im Rahmen der Ferienspaßaktion an einer Führung durch Ochtrups Klärwerk teilnahmen.

Nach der Begrüßung durch Norbert Feldevert folgten die Kinder, die teilweise auch mit ihren Eltern erschienen waren, dem Leiter der Ochtruper Kläranlage durch die einzelnen Stationen. Er erklärte den Besuchern zunächst, wo das Schmutzwasser ankommt und welche Phasen der Reinigung es durchlaufen muss. Bei der mechanischen Reinigung würden zuerst die groben Schmutzteile durch Maschinen aus dem Wasser gezogen. Bei der biologischen Reinigung folge dann der restliche Schmutz, der von Bakterien aufgefressen werde.

Diese Vorgänge spielen sich in verschiedenen Becken ab, sodass die Kinder von Station zu Station beobachten konnten, wie das Wasser immer sauberer wurde. Dabei ließen sie es sich nicht nehmen, dem Leiter der Kläranlage reichlich Fragen zu stellen.

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Besichtigung des Faulturms. Nach dem vielem Treppensteigen bot dieser eine tolle Aussicht über das gesamte Klärwerk.

Bei einem Erfrischungsgetränk im Verwaltungsbüro hörten die Kinder Norbert Feldevert abschließend zu, wie er die einzelnen Vorgänge an einer Tafel noch einmal zusammenfasste. Da die Veranstaltung ein Programmpunkt der Ferienspaßaktion ist und die Betonung auf Spaß liegt, war nach der Führung eine Wasserschlacht angesagt: Aus dem ersten Stock des Verwaltungsgebäudes durften die Kinder einen der Auszubildenden mit vorbereiteten Wasserbomben bewerfen.

Einige ernste Worte gab Feldevert den Besuchern dennoch mit auf den Weg. Er betonte, dass ein verantwortungsbewusster Umgang mit Wasser sehr wichtig sei. Sein Appell an die Kinder: „Wasser wird durch vieles belastet. Wir können selber darauf achten, dass wir es nicht zu sehr verschmutzen.“

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