Fr., 11.08.2017

Seelsorgeteam in der Kirchengemeinde Neue Pastoralassistentin in St. Lambertus

Andrea Spieker-Kreft hat ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin begonnen. Für das Zeitungsfoto ließ sie sich mit den blauen Schafen im Garten des Pfarrhauses ablichten – „ich bin ein Naturmensch“.

Andrea Spieker-Kreft hat ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin begonnen. Für das Zeitungsfoto ließ sie sich mit den blauen Schafen im Garten des Pfarrhauses ablichten – „ich bin ein Naturmensch“. Foto: Anne Spill

Ochtrup - 

Andrea Spieker-Kreft ist die Neue im Seelsorgeteam von St. Lambertus: Die 49-Jährige hat gerade ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin begonnen. Als Assistentin wird sie die nächsten vier Jahre in Ochtrup arbeiten.

Von Anne Spill

Alles ist noch recht neu für sie. Aber den Weg in den Garten des Pfarrhauses, den findet Andrea Spieker-Kreft schon. Zielstrebig führt sie den Besuch von der Zeitung ins Grüne, wo das Foto entstehen soll. Denn drau­ßen an der frischen Luft, da fühlt sich die 49-Jährige besonders wohl. „Ich bin ein Naturmensch“, sagt die Borghorsterin und lächelt. „Die Schöpfung gibt mir Kraft.“

Andrea Spieker-Kreft gehört seit dieser Woche zum Seelsorgeteam von St. Lambertus. Sie hat just ihre Ausbildung zur Pastoralreferentin begonnen. Als Assistentin wird sie die nächsten vier Jahre in Ochtrup arbeiten. Klar, dass die örtliche Presse den Neuzugang gerne einmal vorstellen möchte. Daher auch der mittägliche Fototermin am Pfarrhaus.

Offen für neue Begegnungen

Für die Borghorsterin ist es eine von vielen neuen Begegnungen in diesen Tagen. Und darüber freut sie sich. Denn sie brennt geradezu darauf, die Stadt und ihre Menschen kennenzulernen. Die Kirchen hat sie schon erkundet, und auch mit einigen Gläubigen war sie schon in Kontakt: „Offen, interessiert und herzlich“ sind die Worte, die ihr zu diesen Treffen gleich einfallen.

Welche Aufgaben sie in der Kirchengemeinde übernehmen wird, ist indes noch ganz offen. „Das wird sich im Laufe der Zeit ergeben“, ist sich Andrea Spieker-Kreft sicher. Als Assistentin wird sie auch nicht die gesamte Zeit in der Gemeinde verbringen. Am Institut für pastorale Dienste in Münster hat sie Studienwochen zu absolvieren, und auch ein Fernstudium der Theologie gehört zu ihrer Ausbildung. Im vierten Jahr wird sie außerdem im Schuldienst eingesetzt.

Und allerspätestens hier finden sich viele Anknüpfungspunkte zu ihrer bisherigen Tätigkeit: Denn vor ihrer Ausbildung hat die gelernte Erzieherin als freie Bildungsreferentin gearbeitet. „Ich habe Menschen begleitet, die mit Kindern leben oder beruflich arbeiten“, berichtet sie.

Kinder als Inspiration

Auch als Trauerbegleiterin wirkte sie – was Einfluss auf ihren Wunsch, Pastoralreferentin zu werden, hatte: „Ich wollte noch tiefer in die Seelsorge eintauchen.“ Und neben ihrer eigenen Erfahrung mit dem Glauben war es vor allem die Haltung von Kindern hierzu, die sie inspirierte: „Sie sind sehr authentisch, stellen viele Fragen und wollen die Dinge begreifen“, sagt die Mutter von drei Söhnen. Daraus könne man als Erwachsener viel mitnehmen: „Der Glaube erfordert eine ständige Auseinandersetzung.“ Wichtig sei ihr dabei allerdings, dass es im Dialog über den Glauben nicht um Belehrung gehe, sondern vielmehr um Begleitung. „Man macht sich gemeinsam auf den Weg, und jeder Mensch wird dort abgeholt, wo er steht.“

Eine Aufgabe, der Andrea Spieker-Kreft mit viel Vorfreude entgegensieht. Erst wenige Tage ist sie in Och­trup, und doch ist sie sich bereits sicher: Die Ausbildung zu beginnen, das war „der richtige Schritt“. Und während sie das sagt, strahlt sie über das ganze Gesicht – und später auch in die Fotokamera.

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