Mo., 09.10.2017

Volks-und Firmenlauf Läufer trotzten bei der fünften Auflage dem Regen

Nassgeregnet aber strahlend nahmen die besten Läufer des Volks- und Firmenlaufs am Samstag ihre Urkunden und Auszeichnungen entgegen. Zuvor hatten sie bei zum Teil strömenden Regen ihre Runden am Volksbank-Stadion des FC Lau-Brecht absolviert – joggend, rennend, walkend oder spazierend.

Nassgeregnet aber strahlend nahmen die besten Läufer des Volks- und Firmenlaufs am Samstag ihre Urkunden und Auszeichnungen entgegen. Zuvor hatten sie bei zum Teil strömenden Regen ihre Runden am Volksbank-Stadion des FC Lau-Brecht absolviert – joggend, rennend, walkend oder spazierend. Foto: Martin Fahlbusch

Ochtrup - 

Die fünfte Auflage des Volks- und Firmenlaufs war trotz des schlechten Wetters ein Erfolg: Insgesamt machten 44 Erwachsene und 15 Kinder mit. Am Ende kamen erneut zahlreiche Kilometer für den guten Zweck heraus – von den strahlenden Siegern einmal ganz abgesehen.

Von Martin Fahlbusch

„Wo ist Robert?“ Nein, nicht der bekannte ZDF-Sportmoderator Bruno Morawetz fahndete nach einem bekannten Hochleistungssportler im Schneegrieseln, denn von oben kam nur der berühmte Dauerregen. Und der markante Ruf erschallte auch nicht bei den Olympischen Spielen 1980 in den Bergen rund um den Wintersportort Lake Placid, sondern am Samstag in der Wester quer über das Sportgelände des FC-Lau-Brechte. Dort drehte sich – diesmal bei Sturm und Regen – alles wieder um den beliebten Volks- und Firmenlauf, veranstaltet vom rührigen Sportverein.

Und egal, wie das Wetter auch wirbelte, die Bambinis als Vorgruppe hielten sich beim Startschuss von Bürgermeister Kai Hutzenlaub erst vor dem Pistolenknall die Ohren zu, rannten sich dann aber die bekannte Seele aus dem sprichwörtlichen Sportlerleib. Was tut man nicht alles für Urkunde und ein Überraschungsgeschenk? Immerhin, 15 Nachwuchsläufer jeder Größe und Gewichtsklasse spurteten wacker um das gesamte Sportgelände und wurden im Ziel mit einer verdienten La-Ola-Welle von Eltern und Verwandten jubelnd empfangen.

Fotostrecke: 5. Ochtruper Volks- und Firmenlauf

Aber zurück zu Robert, der hinten Tausewald heißt und diesmal als Alleinunterhalter, pardon -läufer, das Team der Stadt Ochtrup repräsentierte. Trotz nahendem Start der Erwachsenen kein Lebenszeichen von Robert. „Ja, ja“, bemerkte am fachlichen Rande im Zuschauerpulk jemand, der sich vorsichtshalber unter das schützendes Zeltdach verzogen hatte, „die Wege der Stadtverwaltung sind mitunter unergründlich.“ Kaum ausgesprochen tauchte die Silhouette des amtlichen Dauerläufers in der Ferne auf der Autobahn brücke auf. „Der läuft schon eine gute Stunde. Am besten, wir jagen ihn jetzt“, schlug sein vorgesetzter Bürgermeister vor und scheuchte die nervös trippelnde Verfolgergruppe nach dem zweiten Pistolenknall hinterher. Und ab ging die 44-köpfige männliche und weibliche Luzie, den rasenden Wirtschaftsförderer der Stadt Ochtrup zu erhaschen. Wiewohl, bei dem vorgelegten Tempo des leidenschaftlichen Herrn Tausewald, vergebene Laufesmüh‘ wie schon bald offensichtlich wurde. Aber das hielt die 44 wackeren Verfolger nun überhaupt nicht ab, fröhliches Fersengeld zu geben. „Einmal nass, macht es so richtig Spaß“, kam es voll westfälisch von der lauffreudigen Irmgard Thieman. Die hatte ihre Mitstreiter vom Lauftreff Lau-Brechte um sich geschart. Und deren Gegner waren trotz Wind und Wetter nicht ohne. Da trottete im höchsten Gang „Die Gelbe Wand“, besser bekannt als die Organisatoren der Ochtruper Sportgala gegen die „Blaue Kraft“ der Volksbank Ochtrup um ihren Vorstandsmitläufer Peter Gaux und die ihn antreibende Vorstandsassistentin Annette Dankbar.

Den nötigen Humor bewiesen auch die Veranstalter und verteilten zum Schluss an die Einzelsieger Regenschirme.

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