„Kultur macht stark“ auf dem Weg
Vereine „Dampfross“ und „Miteinander“ sind mit ihrer Arbeit zufrieden

Ochtrup/Steinfurt -

Das größte Förderprogramm der kulturellen Bildung in Deutschland, „Kultur macht stark“, wurde auch in Ochtrup und Steinfurt erfolgreich auf den Weg gebracht. Das geht aus einer Pressemitteilung der Vereine „Miteinander“ und „Dampfross“ hervor.

Mittwoch, 29.11.2017, 10:11 Uhr

Kreative Angebote wie hier das Filzen gibt es bei „Kultur macht stark“ zahlreich. Jetzt stehen die Abschlussworkshops auf dem Programm.
Kreative Angebote wie hier das Filzen gibt es bei „Kultur macht stark“ zahlreich. Jetzt stehen die Abschlussworkshops auf dem Programm. Foto: Elke Schmitz

Voraussetzung für die Antragstellung war ein Bündnis für Bildung bestehend aus Kooperationspartnern, die sich aus unterschiedlicher Perspektive um junge Menschen kümmerten. Die Förderung der lokalen Bündnisse für Bildung erfolge über bundesweite Verbände und Initiativen. So seien die beiden Vereine erstmalig zusammengekommen und hätten das Projekt und seine Inhalte entwickelt.

Der Paritätische Gesamtverband und das Bundesministerium für Forschung und Bildung förderten im Rahmen des Programmes „Kultur macht stark“ kulturpädagogische Maßnahmen auf der Grundlage seiner Konzeption „Förderung von außerschulischen Maßnahmen. Ich bin HIER“. Das Wort „HIER“ setze sich aus Herkunft, Identität, Entwicklung und Respekt zusammen und bilde somit die Leitgedanken der Maßnahmen.

„Mit den Angeboten sollen Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren erreicht werden. Ziel der Maßnahmen ist die Stärkung eines positiven Selbstkonzeptes unter der Aneignung und Darstellung des Sozialraumes der Kinder und Jugendlichen. Deren vorhandene Kompetenzen sollen unterstützt, weitere entwickelt und gefördert werden. Zentrale Schlüsselkompetenzen sind dabei Sprache und Kommunikation“, heißt es in der Mitteilung. In unterschiedlichen Projektformen sei man ein Jahr lang künstlerisch aktiv geworden.

Die Vielfalt der Auswahl war groß. Über 500 Kinder und Jugendliche nahmen teil – darunter auch solche, die sonst kaum Berührung mit kultureller Bildung hatten. „Dabei wollten wir unterstützen, Erlebtes zu verarbeiten und Neues zu verstehen“, wird Projektleiterin Elke Schmitz in der Mitteilung zitiert. Für die Integration der jungen Menschen in die Gesellschaft sei dies von großer Bedeutung. In Steinfurt und Ochtrup finden nun die Abschluss-Workshops statt. An insgesamt drei Tagen können die Kinder und Jugendlichen noch einmal kreativ werden.

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