Do., 07.12.2017

Pflaster für die Innenstadt und die Wälle Möglichst kein Flickenteppich

Am Lambertikirchplatz liegen derzeit Musterflächen für die weitere Pflasterung in der Innenstadt sowie an den Wallanlagen aus.

Am Lambertikirchplatz liegen derzeit Musterflächen für die weitere Pflasterung in der Innenstadt sowie an den Wallanlagen aus. Foto: Anne Steven

Ochtrup - 

Pflastersteine bestimmen derzeit in vielen Gremien die Diskussion. Am Donnerstag, 14. Dezember, wird sich auch der Rat damit befassen. Die Frage: Welche Pflasterung soll für welche Fläche in der Stadt verwendet werden?

Von Anne Steven

Über Pflastersteine diskutieren die Lokalpolitiker in Ochtrup am liebsten – diesen Eindruck könnten Beobachter zumindest gewinnen. Am Dienstagabend im Bauausschuss stand die Pflasterfrage erneut zur Debatte – diesmal ging es um eine grundsätzliche Materialauswahl für die weiter Umgestaltung der Innenstadt und die Bereiche innerhalb der Wallanlagen. Die Verwaltung hatte dazu auf dem Lambertikirchplatz fünf Musterflächen zur Begutachtung ausgelegt.

In einer Sache waren sich die Mitglieder des Gremiums einig: Sie alle wollen eine möglichst einheitliche Pflasterung für die Innenstadt. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Hajo Steffers brachte dies gleich zu Beginn Diskussion auf den Punkt: „Wir wollen keinen Flickenteppich“. Zudem war sich das Gremium darin einig, für die Weiner- und die Bahnhofstraße das gleiche Material zu verwenden wie auf dem Pottbäcker- und dem Lambertikirchplatz.

Für den Bereich der Wallanlagen sagte der CDU-Fraktion allerdings keine der ausgestellten Mustersteine zu. Ihre Idee: Das Rumpelpflaster, das bereits entlang der Laurenzstraße bis zum Dränkekreisel verlegt wurde, weiter in die Innenstadt hin­einzuziehen – etwa für den Bereich der Wälle. Für die Berg- und Bültstraße soll es Asphalt sein – mit Hochborden aus Rumpelpflaster.

Möglichst wenig verschiedene Pflastersteine will auch die SPD-Fraktion. Ihr sagt laut Martin Wilke das Muschelkalk-Pflaster für die Wallanlagen am meisten zu, da es in der Farbgebung an das Rumpelpflaster angelehnt sei, aber besseren Tritt biete. Wilke regte zudem an, die langfristige Verfügbarkeit der Steine zu prüfen.

Die Freien Wähler waren, was die Pflasterauswahl anging, auf Seiten der CDU. „Diesen Vorschlag könnte man diskutieren“, ließ sich die Fraktionsvorsitzende Claudia Fremann darauf ein, schließlich wollte sich auch ihre Fraktion auf keine der ausgestellten Steine festlegen. Ihre Idee, den Vorschlag der CDU einmal zeichnerisch für den Ausschuss darzustellen, stieß bei Bauamtsleiterin Karin Korten auf offene Ohren. Am 14. Dezember (Donnerstag) entscheidet der Rat.

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