Freiwillige Feuerwehr
Sägearbeiten fürs neue Gerätehaus in Langenhorst

Ochtrup -

Eine besonderer Übung stand am Donnerstagabend für die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auf dem Programm. Die Kameraden aus Langenhorst leisteten Vorarbeit fürs neue Gerätehaus.

Dienstag, 19.12.2017, 08:12 Uhr

Mit einem Hochentaster sägten die Feuerwehrleute größere Äste aus den Bäumen.
Mit einem Hochentaster sägten die Feuerwehrleute größere Äste aus den Bäumen. Foto: Martin Fahlbusch

Ziemlich spektakulär sah am Donnerstagabend eine Aktion der Freiwilligen Feuerwehr in Lan­genhorst aus. Während die Kollegen aus Ochtrup im Zuschauerraum des Stadtrates hockten, um nähere Infos zum künftigen Standort der geplanten neuen Feuerwache in Ochtrup zu erfahren, rückten 25 Kameraden aus Langenhorst an die Hauptstraße aus.

Ihre Aufgabe: Im Rahmen einer Übung sollte das künftige Gelände des neuen Feuerwehrgerätehauses Langenhorst vom Löschzug des Ortsteils im wahrsten Sinne des Wortes freigeschnitten werden. Schließlich werden dort bereits im Januar die Arbeiten beginnen. Da die Ortsdurchfahrt aktuell ohnehin für den Verkehr gesperrt ist, bot sich diese Übung geradezu an.

„Das war sehr gut“, berichtete Löschzugführer Ralf Hagemann im Gespräch mit dieser Zeitung. Neben dichtem Strauchwerk galt es auch, einige Bäume zu fällen. „Vor allem auch die jüngeren Kameraden, konnten so unter Anleitung praktische Erfahrungen an der Säge sammeln“, freute sich Hagemann über diese Übungseinheit. Die Motorsägen der Freiwilligen Feuerwehr kommen hauptsächlich zum Einsatz, wenn beispielsweise nach einem Sturm Bäume gefällt oder umgestürzte Exemplare beseitigt werden müssen.

Aus Ochtrup hatte Ralf Hagemann für diese Übung den Teleskopmast inklusive drei Kollegen geordert. „Bei den höheren Bäumen haben die drei die größeren Äste abgesägt, damit die beim Fällen keinen Schaden anrichten“, erklärt der Löschzugführer das Vorgehen. Zudem durften die Kameraden im Korb ihre Fertigkeit mit einem Hochentaster ausprobieren. „Hoch oben im Korb mit dem langen Entaster zu hantieren, das ist schon eine andere Hausnummer“, weiß Ralf Hagemann. Insgesamt sei die Aktion nicht nur praktisch, sondern für seine Leute sehr lehrreich gewesen, lautete das Fazit des Löschzugführers.

Anzeige
Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5368413?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F182%2F
Graffiti-Sprayer von Polizei enttarnt
In weiten Teilen der Stadt hat der Sprayer solche Männchen auf die Fassaden gemalt – unter anderem an der Schillerstraße.
Nachrichten-Ticker