Achtklässler der Realschule nahmen an Potenzialanalyse teil
Stärken stehen im Vordergrund

Ochtrup -

„Ein gelungener Start in die Berufsorientierung“, finden Heike und Christian Kötterheinrich. Ihr Sohn Paul geht in die achte Klasse der Städtischen Realschule Ochtrup und hat – zusammen mit den anderen Schülern seiner Jahrgangsstufe – vor Kurzem an einer Potenzialanalyse der Einrichtung „Lernen fördern“ in Steinfurt teilgenommen.

Dienstag, 16.01.2018, 20:01 Uhr

Finden die Potenzialanalyse wichtig und gelungen: (v.l.) Mareen Mensing von „Lernen fördern“, Paul Kötterheinrich, die Eltern Heike und Christian Kötterheinrich sowie Gabi Roth von der Städtischen Realschule Ochtrup.
Finden die Potenzialanalyse wichtig und gelungen: (v.l.) Mareen Mensing von „Lernen fördern“, Paul Kötterheinrich, die Eltern Heike und Christian Kötterheinrich sowie Gabi Roth von der Städtischen Realschule Ochtrup. Foto: Stephan Steingröver

Insgesamt fünf Klassen der Realschule absolvierten im Rahmen der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf in NRW“ die eintägige Veranstaltung. Dafür hatte die Studien- und Berufswahlkoordinatorin, Gabi Roth , eine ganze Woche bei „Lernen fördern“ gebucht, schreibt die Ochtruper Schule in einem Pressebericht.

Während der einzelnen Tage bearbeiteten die Schüler insgesamt sechs Arbeitsproben. Außerdem stellten sie sich einer Gruppenaufgabe und machten einen Berufswahltest. Insbesondere letzterer könne für die Laufbahn der Jugendlichen von Bedeutung sein, schreibt die Schule in ihrer Mitteilung weiter. „In der Auswertung sind die Berufsfelder entsprechend der Interessen der Schüler aufgeführt. Die weiteren Schritte der Berufswahl bauen darauf auf.“

Kurz darauf fand ein Auswertungsgespräch mit den Eltern in der Schule statt – so auch mit Heike und Christian Kötterheinrich, Mutter und Vater von Paul. „Im Verlauf des 20-minütigen Gesprächs stellte sich immer deutlicher heraus, dass viele Einschätzungen der Eltern mit denen der Beobachter von ‚Lernen fördern‘ übereinstimmten“, heißt es im Bericht der Schule. Pauls Interessen und Stärken hätten dabei im Vordergrund gestanden.

Christian Kötterheinrich führt mit „Frooters“ einen Betrieb mit 14 Filialen. Er weiß aus Erfahrung: „Der Fachkräftemangel kommt nicht erst, er ist bereits aktuell.“ Er kennt die Anforderungen der Arbeitswelt und weiß vor diesem Hintergrund die Rückmeldungen zu seinem Sohn zu schätzen.

Ebenso sehe es Jochen Meyer von der Handwerkskammer Münster, schreibt die Realschule weiter. Er war beim Elternabend zur Vorstellung der Berufsorientierung an der Städtischen Realschule Ochtrup beteiligt. „Die Realschüler von heute sind die Chefs von morgen“, zitiert die Schule Meyer in ihrem Bericht.

Pauls Mutter betonte laut der Schule im Anschluss an das Gespräch, dass dieser Zeitpunkt für den Beginn der Berufsorientierung auf keinen Fall zu früh sei. „Insgesamt sind die Rückmeldungen der Schüler sowie der Eltern sehr positiv“, heißt es im Pressebericht. Die gute Zusammenarbeit mit der Städtischen Realschule Ochtrup mit „Lernen fördern“ sei insbesondere deshalb wichtig, weil bei der Berufswahl alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssen.

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