Freilichtspiele Bad Bentheim
Auf Lummerland und im Spessart

Ochtrup/Bad Bentheim -

Die Bühnenmannschaft der Freilichtspiele Bad Bentheim befindet sich in den letzten Vorbereiteungen. Zwei Stücke sind in diesem Sommer in der Nachbarstadt zu sehen.

Donnerstag, 17.05.2018, 10:05 Uhr

Jim Knopf (l.) und Lukas der Lokomotivführer (2.v.l.) landen im gleichnamigen Schauspiel in China.
Jim Knopf (l.) und Lukas der Lokomotivführer (2.v.l.) landen im gleichnamigen Schauspiel in China. Foto: Moritz Mohring

„Wir präsentieren eine Musical-Version von ‚Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer‘“, verkündet Regisseurin Gu­drun Lelek beim Pressetermin zum diesjährigen Programm. Seine Premiere soll das Familienstück am Sonntag (20. Mai) feiern.

Die Adaption des Buchs von Michael Ende hat teils ernste Untertöne, orientiert sich aber eher an einem jüngeren Publikum. Von Lummerland aus begleitet das Stück die Abenteurer auf ihrem Weg nach China und schließlich in die Drachenstadt. Auch ihre treue Wegbegleiterin, die Dampflok Emma, hat es in die aufwendig gestaltete Bühnenlandschaft geschafft. Bei ihrer Ankunft in China lernen die Helden das ulkige Kind Ping Pong kennen. Nachdem sie sich während einer Gesangseinlage bekannt machen, schickt der Kaiser sie auf die Suche nach seiner entführten Tochter Li Si.

Das zweite Schauspiel in diesem Sommer in Bad Bentheim ist „Das Wirtshaus im Spessart“. Als „eine musikalische Räuberpistole“ wird es beschrieben. Die etwas erwachsenere Geschichte handelt von einer Räuberbande und der Entführung der Comtesse Franziska von Sandau. Zu den Gaunern gehören Knoll und Funzel, die das Publikum vor allem mit ihrer tölpeligen Art unterhalten. „Ach, das könnte schön sein, als ehrlicher Bürger“, singt das treudoofe Ganoven-Duo während einer der vielen Musikeinlagen. Das Abendstück hat seine Uraufführung am 9. Juni (Samstag).

„Ich habe Respekt davor, dass die Schauspieler das Ganze so gut umsetzen konnten“, sagt Inge Brillemann. Sie übernimmt in diesem Jahr die musikalische Leitung und ist sehr stolz auf die Gruppe: „Es ist auf dieser großen Bühne nicht immer einfach, aber es klappt gut. Ich zeige den Schauspielern, mit ihrer Stimme richtig umzugehen, und sie nehmen es gut auf.“ Mit einer Mischung aus Vorfreude und Nervosität seien auch die Kleinen super dabei, so Brillemann. „Es ist schön, zu sehen, wie die Schauspieler an ihren Rollen jährlich wachsen“, bekundet Gudrun Lelek zufrieden.

Die Saison erstreckt sich über den Sommer und endet am 8. September (Samstag) mit einer Sonderveranstaltung, dem Konzertstück „Merci, Udo Jürgens“. Am 7. Juli (Samstag) findet zudem eine „Musical Night“ statt.

 

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