Abenteuer Hausbau, Teil 10: Putzen, was das Zeug hält
Glätten,spachteln, schleifen

Ochtrup -

Viele Menschen in der Töpferstadt möchten ein Haus bauen. Doch ein passendes Grundstück zu finden, ist gar nicht so leicht. Und dann der Bau selbst: Was müssen künftige Bauherren beachten? Die WN begleiten beispielhaft Familie Hippe/Menze bei ihrem Wohnbauprojekt. Für unsere Leser sind wir beim ersten Spatenstich dabei, berichten vom Fortgang der Arbeiten, von Problemen und Etappenzielen – eben von dem großen Abenteuer Hausbau .

Samstag, 16.06.2018, 06:00 Uhr

Alexander Krenz bringt den Gipsputz im Haus von Familie Hippe/Menze an die Wand.
Alexander Krenz bringt den Gipsputz im Haus von Familie Hippe/Menze an die Wand. Foto: Anne Steven

Mit dem Begriff „Putzen“ verbindet man normalerweise Sauberkeit, blitzende Fenster und vielleicht eine eifrige Reinigungsfachkraft bei der Arbeit. Doch beim Hausbauprojekt von Familie Hippe/Menze, das die WN seit mehreren Monaten begleiten, hatte das Wort „Putzen“ am Freitagmorgen eine ganz andere Bedeutung. Denn die „Putzer“ sind nicht etwa eine lappenschwingende Reinigungsmannschaft, die den staubigen Rohbau auf Vordermann bringt, sondern ein Trupp Handwerker, der den Putz an die Wände bringt. Bereits in der gesamten Woche laufen die Vorbereitungen.

Am Dienstagnachmittag sind Frank und Vanessa Hippe auf der Baustelle am Werk. Vater und Tochter müssen eine kleine Fehlplanung ausbügeln. „Wir haben die Dosen für die Lautsprecheranlage etwas zu tief gesetzt“, gibt Frank Hippe freimütig zu. „Würden wir das jetzt so lassen, wären die Dosen später hinter der Sockelleiste“, meint er lachend und beginnt mit der Bohrung – etwa drei bis vier Zentimeter höher als zuvor. Aber kein Problem, bis die Putzer kommen, haben sie ja noch ein wenig Zeit. Alles andere ist bereits vorbereitet. Die Maurer haben die Spülkästen in den Bädern abgemauert, die Fensterbänke sind eingebaut und sämtliches Werkzeug ist weggeräumt. Die Baustelle wirkt richtig aufgeräumt.

Abenteuer Hausbau, Teil: Die Putzer kommen

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  • Das Haubauprojekt vom Familie Hippe/Menze geht weiter. Am Dienstag erledigten Frank und Vanessa Hippe die letzten Vorarbeiten für die Putzer. Unter anderem mussten Vater und Tochter noch einige Steckdosen versetzen.

    Foto: Anne Steven
  • Das Haubauprojekt vom Familie Hippe/Menze geht weiter. Am Dienstag erledigten Frank und Vanessa Hippe die letzten Vorarbeiten für die Putzer. Unter anderem mussten Vater und Tochter noch einige Steckdosen versetzen.

    Foto: Anne Steven
  • Das Haubauprojekt vom Familie Hippe/Menze geht weiter. Am Dienstag erledigten Frank und Vanessa Hippe die letzten Vorarbeiten für die Putzer. Unter anderem mussten Vater und Tochter noch einige Steckdosen versetzen.

    Foto: Anne Steven
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  • Das Haubauprojekt vom Familie Hippe/Menze geht weiter. Am Dienstag erledigten Frank und Vanessa Hippe die letzten Vorarbeiten für die Putzer. Unter anderem mussten Vater und Tochter noch einige Steckdosen versetzen.

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    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

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  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

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  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

    Foto: Anne Steven
  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

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  • Am Mittwoch rückt die Firma Wechsel aus Heek auf der Baustelle von Familie Hippe/Menze an und trifft weitere Vorbereitungen für das Anbringen des Putzes.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

    Foto: Anne Steven
  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

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  • Am Freitag rücken Alexander Krenz und Dimitri Marenkor mit dem Putz an. Dieser wird angespritzt und geglättet. Später wird er gespachtelt, geschliffen und noch einmal gespachtelt. Dann kann theoretisch gestrichen werden.

    Foto: Anne Steven
  • In den Bädern kommt Zementputz an die Wände. Den haben die Mitarbeiter der Firma Wechsel bereits am Donnerstag angebracht.

    Foto: Anne Steven
  • In den Bädern kommt Zementputz an die Wände. Den haben die Mitarbeiter der Firma Wechsel bereits am Donnerstag angebracht.

    Foto: Anne Steven
  • In den Bädern kommt Zementputz an die Wände. Den haben die Mitarbeiter der Firma Wechsel bereits am Donnerstag angebracht.

    Foto: Anne Steven
  • In den Bädern kommt Zementputz an die Wände. Den haben die Mitarbeiter der Firma Wechsel bereits am Donnerstag angebracht.

    Foto: Anne Steven
  • In den Bädern kommt Zementputz an die Wände. Den haben die Mitarbeiter der Firma Wechsel bereits am Donnerstag angebracht.

    Foto: Anne Steven

Am Mittwoch rollt dann die Firma Wechsel aus Heek an. Mitarbeiter Alexander Krenz bringt spezielle Eckschienen an, damit – der Name sagt es schon – die Ecken später besser herausgearbeitet werden können. Außerdem muss er die Fenster mit Folie abkleben. Denn beim Anspritzen des Putzes geht es nicht gerade sauber zu.

Während in den Wohnräumen Gipsputz an die Wände kommt, sollte es in den Bädern Zementputz sein. „Wegen der Feuchtigkeit, sonst gibt es Schimmel“, weiß Alexander Krenz. Neben seiner Resistenz gegen Schimmel eigne sich der Zementputz außerdem besser für Fliesen.

Er wird am Donnerstag auf die Wände in den Bädern aufgebracht. Rein optisch unterscheidet er sich durch seine gröbere Struktur und die dunklere Farbe vom Gipsputz.

Um letzteren kümmern sich Alexander Krenz und sein Kollege Dimitri Marenkor schließlich am Freitagmorgen. Laut röhrt die Maschine in der Garage, die aus Wasser und dem Rohmaterial aus dem großen, orangefarbenen Tank vorm Haus den Putz anmischt. Dieser gelangt mittels eines Schlauchs ins Haus, wo ihn Alexander Krenz wie ein Feuerwehrmann an die Wände spritzt. Dimitri Marenkor glättet die breiartige Masse. „Ein Spritzgang dauert etwa vier Stunden“, meint der Fachmann und wischt sich den Schweiß von der Stirn. Die Baustelle wird ob der hohen Luftfeuchtigkeit zur Sauna. Doch die beiden Handwerker sind das natürlich gewöhnt. „Wichtig ist, dass während der Trocknungsphase gut gelüftet wird“, erklärt Alexander Krenz.

Für ihn steht an diesem Tag noch ein zweiter Spritzgang auf dem Programm. Im Anschluss wird auch dieser Putz geglättet. Ist alles getrocknet, geht es ans Spachteln und Abschleifen, bevor noch einmal gespachtelt wird. „Bei uns passt die Qualität. Da kann man dann auch sofort streichen“, gibt sich der Handwerker selbstbewusst. Der Familienrat Hippe/Menze hat die Entscheidung pro oder kontra Tapete allerdings noch nicht gefällt.

Für sie steht in der kommenden Woche erst einmal der Anschluss an das Wasser-, Strom-, Gas- und Telefonnetz an. „Der Termin ist schon vereinbart“, erklärt Frank Hippe. Er ist zufrieden. Bisher laufe es bei dem Familienprojekt super. Alle packen mit an. „Ich bin gerne auf der Baustelle und habe Spaß daran mitzuhelfen. Meine Großeltern sehe ich sonst ja nicht so oft“, sagt auch Vanessa Hippe. Die 20-Jährige freut sich schon jetzt darauf, wenn Oma und Opa demnächst ganz in Ochtrup wohnen.

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