Neubau Kreisverkehr an der Stadthalle
Bisher läuft alles rund

Ochtrup -

Es läuft schon rund auf der Baustelle an der Stadthalle – und das obwohl der neue Kreisverkehr noch gar nicht feritg ist. Doch immerhin macht die neue Riesen-Baustelle bislang keine Schwierigkeiten, wenn man von den zahlreichen Umleitungen und Straßensperrungen absieht. Die Verwaltung ist zufrieden. Voraussichtlich im Sommer 2019 soll alles fertig sein. Einige Einschränkungen kommen allerdings noch auf die Töpferstädter zu.

Freitag, 13.07.2018, 15:34 Uhr

Fußgänger und Radfahrer haben auf der Baustelle nichts verloren. Die Schilder sind eindeutig. Der Verkehr soll unter anderem über den Jückweg fließen. Dazu werden die verkehrsberuhigenden Maßnahmen zurückgebaut (kl. Bild). Die Bäume sind bereits entfernt.
Fußgänger und Radfahrer haben auf der Baustelle nichts verloren. Die Schilder sind eindeutig. Der Verkehr soll unter anderem über den Jückweg fließen. Dazu werden die verkehrsberuhigenden Maßnahmen zurückgebaut (kl. Bild). Die Bäume sind bereits entfernt. Foto: Anne Steven

Ein bisschen möchten die Vertreter der Ochtruper Stadtverwaltung derzeit auf Holz klopfen – nur sicherheitshalber. Seit einigen Wochen hat die Töpferstadt eine neue Riesen-Baustelle, ähnlich der am Lambertikirchplatz. Doch während Letztere von Pleiten und Pannen geprägt war, läuft ein Stück weiter beim Bau des Kreisverkehrs an der Stadthalle – zumindest bisher – alles rund.

Baustelle neuer Kreisverkehr an der Stadthalle

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  • Großformatige Schilder sollen Radfahrer und Fußgänger um, und soweit dies möglich ist ist, im Baustellen-Bereich leiten.

    Foto: Anne Steven
  • Die Berg- und Bültstraße sind für den Verkehr gesperrt.

    Foto: Anne Steven
  • Berg- und Bültstraße sind für den Verkehr gesperrt.

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  • Wer zu den Geschäften an Berg- und Bültstraße möchte, muss zu Fuß durch die Baustelle. Entsprechende Schilder weisen den Weg.

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  • Auf der Baustelle haben Radfahrer und Fußgänger nichts zu suchen.

    Foto: Anne Steven
  • Derzeit wird der Verkehr von der Bentheimer und der Gronauer Straße mit einer Baustellen-Ampel durch die Baustelle geführt.

    Foto: Anne Steven
  • Derzeit wird der Verkehr von der Bentheimer und der Gronauer Straße mit einer Baustellen-Ampel durch die Baustelle geführt.

    Foto: Anne Steven
  • Derzeit wird der Verkehr von der Bentheimer und der Gronauer Straße mit einer Baustellen-Ampel durch die Baustelle geführt.

    Foto: Anne Steven
  • Derzeit wird der Verkehr von der Bentheimer und der Gronauer Straße mit einer Baustellen-Ampel durch die Baustelle geführt.

    Foto: Anne Steven
  • Derzeit wird der Verkehr von der Bentheimer und der Gronauer Straße mit einer Baustellen-Ampel durch die Baustelle geführt.

    Foto: Anne Steven
  • Derzeit wird der Verkehr von der Bentheimer und der Gronauer Straße mit einer Baustellen-Ampel durch die Baustelle geführt.

    Foto: Anne Steven
  • Die Ausfahrt der Rettungswache muss frei bleiben -- auch bei Rückstau. Die Stadt will dort noch Sperrflächen einrichten.

    Foto: Anne Steven
  • Der Schülerverkehr aus dem Niedereschgebiet wird derzeit über den Klockenbrink und den Bergweg umgeleitet. Morgens kommen Schülerlotesen zum Einsatz.

    Foto: Anne Steven
  • Der Schülerverkehr aus dem Niedereschgebiet wird derzeit über den Klockenbrink und den Bergweg umgeleitet. Morgens kommen Schülerlotesen zum Einsatz.

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  • Großformatige Schilder sollen Radfahrer und Fußgänger um, und soweit dies möglich ist ist, im Baustellen-Bereich leiten.

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  • An der Kreuzung von Jückweg, Park- und Winkelstraße gilt Rechts vor LInks.

    Foto: Anne Steven
  • An der Kreuzung von Jückweg, Park- und Winkelstraße gilt Rechts vor LInks.

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  • Lkw dürfen stadteinwärts nicht in die Parkstraße fahren.

    Foto: Anne Steven
  • Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen am Jückweg baut die Stadt derzeit zurück. In diesem Bereich gilt ein Parkverbot.

    Foto: Anne Steven
  • Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen am Jückweg baut die Stadt derzeit zurück. In diesem Bereich gilt ein Parkverbot.

    Foto: Anne Steven
  • Die verkehrsberuhigenden Maßnahmen am Jückweg baut die Stadt derzeit zurück. In diesem Bereich gilt ein Parkverbot.

    Foto: Anne Steven
  • Auch die Verkehrsberuhigung am seitlichen Eingang des Stadtparks an der Einmündung zur Piusstraße ist verschwunden. Die Stadt behält sich zudem vor, den Ausgang zu schließen, sollte es dort zu einer erhöhten Gefahrensituation kommen.

    Foto: Anne Steven

Doch Bürgermeister Kai Hutzenlaub, die Erste Beigeordnete Birgit Stening und Manfred Wiggenhorn vom Ordnungsamt sind sich bewusst, dass es für alle Ochtruper „eine blöde und manchmal sehr nervige Zeit“ ist, wie Birgit Stening beim Pressegespräch betont. Viele Straßen seien belastet, die vorher nicht so stark befahren wurden. „Es sind – vor allem für Autofahrer – ziemliche Umwege. Die Zeiten und die Wege stimmen einfach nicht mehr“, fasst der Verwaltungschef recht passend zusammen.► Aktuell ist die Kreuzung an der Stadthalle nur für Autos und Lkw auf der Bentheimer und Gronauer Straße befahrbar. Derzeit regelt eine Baustellenampel den Verkehr. In gut zwei Wochen, so schätzt Manfred Wiggenhorn, werde diese abgeschaltet und die Autos könnten die dann leicht erweiterte Kreuzung – der Bereich vor der Versicherung ist dafür bereits asphaltiert worden – ohne anzuhalten passieren. Berg- und Bültstraße sind komplett gesperrt.►  Radfahrer und Fußgänger sollen die Baustelle meiden: „Wir möchten den gesamten Rad- und Fußgängerverkehr aus diesem Bereich heraushalten“, erklärt Birgit Stening. Dazu hat die Verwaltung an vier Stellen entsprechende großformatige Hinweisschilder aufgestellt. „Die Durchfahrt für Radfahrer und Fußgänger ist untersagt“, übersetzt Manfred Wiggenhorn noch einmal die Bedeutung. Zudem gibt es jeweils Hinweise, welche Geschäfte erreichbar sind.

Den Verwaltungsmitarbeitern ist vor allem die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ein Anliegen. Gerade, wenn Lkw die Kreuzung passierten, könnten Radfahrer schnell übersehen werden. „Das möchten wir vermeiden“, so Kai Hutzenlaub. Der Schülerverkehr aus dem Niedereschgebiet wird bereits seit einiger Zeit über den Klockenbrink umgeleitet. „Das klappt gut“, hat der Bürgermeister im Gespräch mit Schülern erfahren. Möglicherweise könne diese Strecke sogar langfristig Schulweg bleiben.► Während Radfahrer und Fußgänger über den Klockenbrink und den Bergweg ausweichen können, ist für Autofahrer der Jückweg vorgesehen. Um dem zusätzlichen Verkehrsaufkommen Herr zu werden, hat die Stadt bereits mit dem Rückbau der verkehrsberuhigenden Maßnahmen begonnen. Anders als geplant, konnten die Bäume nicht umgepflanzt werden. „Sie standen zu nah an einer Gasleitung“, erklärt Birgit Stening das Fällen der Bäume. Die Stümpfe würden nun ausgefräst, die Hochborde entfernt und die Fläche asphaltiert. Zudem gilt dort Parkverbot. Die Verwaltung plant des Weiteren Piktogramme mit dem Hinweis auf die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern pro Stunde auf die Fahrbahn aufzubringen. „Die Zusammenarbeit mit den Anliegern klappt übrigens hervorragend“, fand der Bürgermeister lobende Worte für die Umsichtigkeit der unmittelbaren Nachbarn.► Im Kreuzungsbereich von Jückweg, Park- und Winkelstraße gilt weiterhin Rechts vor Links. Lkw dürfen stadteinwärts nicht in die Parkstraße fahren. Ein Stück weiter wurde an der Einmündung der Pius- in die Winkelstraße ebenfalls eine verkehrsberuhigende Einengung zurückgebaut. Die Stadt behält sich zudem vor, den dortigen Seiteneingang des Stadtparks vorübergehend zu schließen. In der jüngsten Ratssitzung war angemerkt worden, dass dort Radfahrer auf die Straße schössen. „Sollten wir feststellen, dass dort eine solche erhöhte Gefahrensituation vorliegt, werden wir das Tor schließen“, stellte Birigt Stening in Aussicht. Grundsätzlich stünden an dieser Stelle allerdings die Radfahrer in der Pflicht.► Voraussichtlich bis Ende des Jahres dauert der erste Bauabschnitt. Ab 2019 wird die Kreuzung an der Stadthalle voll gesperrt. Der Verkehr aus Richtung Bentheim wird dann zusätzlich über Niedereschstraße, An der Helle und Turmstraße über den Berg umgeleitet. Verkehrsteilnehmer von der Gronauer Straße werden in umgekehrter Richtung geführt. Die Stadt weiß schon jetzt um die Engstellen in ihrem Plan: An der Kreuzung von Niedereschstraße und An der Helle ist zu wenig Platz. Schon jetzt wurden deshalb dort Sperrflächen eingerichtet. „Das ist sonst zu eng“, betont Birgit Stening.

Noch enger wird es oben im Bereich von Wasserspeicher und Bergwindmühle. Dort ist kein Begegnungsverkehr möglich, nur eine Haltebucht ermöglicht ein Ausweichen. Die Situation sei nur Einheimischen vertraut, nicht aber Auswärtigen, weiß der Bürgermeister. Deshalb erwäge die Stadt, an besagter Stelle eine Baustellenampel einzurichten. Außerdem gelte an allen genannten Straßen Parkverbot.

Läuft alles weiterhin so rund, könnten die Bauarbeiten im Sommer 2019 abgeschlossen sein. „Wir sind zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten wird“, sagt Birgit Stening.  

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