Kein Job für Warmduscher
Di., 14.02.2012
Rettungstaucher aus Gronau und Rheine trainieren für den Ernstfall
Abstieg ins eiskalte Wasser – an einer 50 Meter langen Signalleine werden die Taucher unter dem Eis des Drilandsees geführt.
Gronau -
Das Loch im Eis ist die Tür zu einer anderen Welt: Feuerwehrtaucher aus Gronau und Rheine trainierten jetzt im zugefrorenen Drilandsee (Gronau) für den Einsatz – unter einer 17 Zentimeter dicken Eisdecke und im zwei Grad kalten Wasser kein Job für Warmduscher.
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Knapp 20 Minuten bleiben die Taucher in Neoprenanzügen unter Wasser, knapp 40 Minuten in Trockentauchanzügen. An einer 50 Meter langen Leine werden sie von oben geführt und sind nur über ein Tauchtelefon mit der Welt über dem Eis verbunden.
Für die Kälte entschädigt im Winter unter Wasser eine Sicht von fast vier Meter. Im Sommer sind es wegen Algenbildung und Schwebstoffen oft nur 20 Zentimeter.
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