Karneval bei den Kolpingsenioren

Do., 26.01.2012

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Karneval der Kaffeetrinker

Karneval bei den Kolpingsenioren : Karneval der Kaffeetrinker

Foto: Marlies Grüter

Saerbeck - 

Diese Sitzung war einfach nur zum Genießen. Die Kolpingsenioren hatten beim närrischen Frühstück viel Spaß und erlebten ein Büttprogamm, das die Lachmuskeln strapazierte.


Röstfrisch, höchst aromatisch, sehr bekömmlich und einfach nur zum Genießen, so präsentierte sich am Mittwoch der Karneval der Kolpingsenioren im Bürgerhaus – und das zur besten „Kaffeezeit“. Zwischen närrischem Frühstück und dem Mittagsschmaus lagen für 80 bunt kostümierte Kolping-Kaffeetrinker zwei Stunden beste, selbst gebrühte Unterhaltung. „Nach drei bis vier Tassen Kaffee sind wir schon in Stimmung“, gab Sitzungspräsident Hans Vosse die Losung aus und führte mit lockeren Sprüchen durch ein abwechslungsreiches Bütt-Programm, das nur Höhepunkte kannte. Die närrischen Talente, die sich bei der Kaffee – und auch ein bisschen Sekt - trinkenden Jeckenschar die Klinke in die Hand gaben, stammten allesamt aus den eigenen Reihen. Für die passenden Melodien zum Schunkeln und Mitsingen sorgten Ewald Beermann (Akkordeon) und Hans Vosse (Gitarre).

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Mon Cheri im Kinderzimmer und lustvolle Pakete beim falschen Empfänger? Maria Woltering und Ria Bücker schlüpften für die Kolpingsenioren in die Hauptrollen beim „närrischen Telefonieren“. „Super“, fanden die „Kaffeetrinker“, und sparten auch bei Dagmar Klinke, die als Fahranfängerin von ihren Künsten hinterm Lenkrad berichtete, nicht mit Applaus.

„Heut ist so ein schöner Tag“, sang ein flottes Damenquintett, das für die närrische Kaffeegesellschaft das musikalische Lasso schwenkte. Den augenzwinkernden Blick ins kirchliche Kollektenkörbchen warf Regina Fontein, bevor Irene Seidemann von ihren Erlebnissen als „Wanderameise auf Gran Canaria“ erzählte.

Tasse oder Kännchen? Mit dem Versuch, diese Frage im Bürgerhauscafé abschließend zu beantworten, begeisterten Sabine Kröger und Anneliese Winter das Publikum und gaben das Mikrofon weiter an Lothar Rahe, der mit den ganz speziellen „Ansichten eines Ostpreußen“ glänzte.

Die närrische Schar kam aus dem Lachen nicht heraus und Eduard Winter, Vorsitzender der Kolpingsenioren, hatte alle voll zu tun, Karnevalsorden und Bützchen zu verteilen. Den Schlusspunkt setzten schon traditionell Monika und Berni Löckener als „dröges“ Duo Jans und Wilm – und Hans Vosse schwärmte: „Von dem, was wir hier heute Morgen gesehen haben, kann sich so mancher große Karneval eine Scheibe abschneiden. Karnevalistische Kaffeetrinker Helau!“

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