Karnevalsparty endet um 0.30 Uhr

Fr., 27.01.2012

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Kurz nach Mitternacht ist Schluss

Karnevalsparty endet um 0.30 Uhr : Kurz nach Mitternacht ist Schluss

Im vergangenen Jahr wurde im Karnevalszelt der Kolpingsfamilie bis früh um drei Uhr gefeiert. In diesem Jahr wird aus Rücksicht auf die Anlieger fast drei Stunden früher Schluss gemacht. Foto: Monika Gerharz

Saerbeck - 

Kurz nach Mitternacht ist Schluss: Um 0.30 Uhr muss diesmal die Karnevalsparty der Kolpingsfamilie enden. Im vergangenen Jahr durfte bis 3 Uhr morgens gefeiert werden. Außerdem wird ein Lärmregler dafür sorgen, dass die Nachbarn nicht allzu viel „auf die Ohren“ bekommen. „Das ist ein erhebliches Entgegenkommen von uns“, sagt dazu Alfons Bücker, Vorsitzender der Kolpingsfamilie.


Wie berichtet, war zwischen Anwohnern und dem Veranstalter Kolping lange um einen Kompromiss gerungen worden. Nun hat das Ordnungsamt dem Veranstalter zur Auflage gemacht, eben um 0.30 Uhr den Ausschank von Getränken einzustellen und die Musik abzuschalten.

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Die Kolpingsfamilie hofft nun, dass die Auflagen dazu führen, dass die Anwohner auch künftig das Karnevalszelt am Schulzentrum akzeptieren werden. „Wenn wir zu Hövels Festhalle gehen würden, wäre das Fest ein anderes. Die Saerbecker könnten nicht mehr wie bisher zwischen Festzelt, Kneipen und ihrem Zuhause pendeln“, erteilt Bücker dieser Lösung, die auch in der Diskussion war, eine Absage.

Wie berichtet, waren die Anlieger der Schul- und der Lindenstraße, aber auch der Straßen im Eschgarten mit Unterschriftenaktionen gegen den Standort Schulzentrum Sturm gelaufen. Bis vor zwei Jahren hatte die Kolpingsfamilie noch am Südhoek gefeiert. Aber der Acker dort wird jetzt vom Eigentümer selbst gebraucht. Bücker: „Dass es für die Nachbarn eine Belastung ist, wissen wir. Aber leider gibt es keinen anderen geeigneten Platz.“

Neben der Lärmbelästigung durch das Fest selbst hatten die Anwohner rund ums Schulzentrum vor allem über die Verschmutzung ihrer Grundstücke durch betrunkene Festgäste geklagt. Um hier Abhilfe zu schaffen, will die Gemeinde die gefährdeten Grundstücke mit Bauzäunen gegen Vandalismus schützen. Bücker: „Das finden wir gut und hoffen, dass alle Seiten damit zufrieden sind.“


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