„Wollen marktfähigen Preis ermitteln“
Do., 26.01.2012
Photovoltaik: Doch noch neue Bewerber
Saerbeck -
Vor Neujahr war alles gut: Fünf Firmen aus der Region erhielten den Zuschlag für den Bau der Photovoltaikanlage auf den Bunkerdächern. Doch jetzt wird der Photovoltaiksack noch einmal aufgemacht.
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Vor Neujahr war alles gut: Fünf Firmen aus der Region, darunter die Saerbecker Unternehmen Willebrandt und Stegemann, erhielten den Zuschlag für den Bau der Photovoltaikanlage auf den Bunkerdächern. In ein
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er Pressekonferenz wurde das Konzept öffentlich vorgestellt, Bürgermeister Roos lobte, dass es gelungen sei, regioanle Unternehmen ins Boot zu holen, um so die Wertschöpfung am Ort zu halten. Doch jetzt wird der Photovoltaiksack noch einmal aufgemacht. Bis zum heutigen Freitag nimmt die Volksbank noch Angebote entgegen.
„Wir brauchen Vergleichsangebote, um sicherzugehen, dass wir einen marktfähigen Preis von den örtlichen Solateuren bekommen“, sagte Volksbanker und Geschäftsführer der neuen Photovoltaik-Gesellschaft, Ansgar Heilker. Er erwarte mindestens vier Angebote, sei aber guten Mutes, dass sich das Angebot der regionalen Unternehmer gegen die Konkurrenz werde behaupten können. Das signalisiere auch das Ingenieur-Netzwerk Energie eG (Ineg) aus Bad Iburg, das die Angebote sichten und die Baumaßnahme beratend und koordinierend begleiten werde. „Wir wollen die örtlichen Firmen nicht überfordern“, verweist Heilker darauf, dass von den fraglichen Unternehmen keines Erfahrung mit solchen Riesenprojekten habe, wie sie nun im Bioenergiepark entstehen sollen. Durch die nochmalige Ausschreibung wolle man vor allem den Investoren Sicherheit geben, dass man nicht „auf Teufel komm raus“ den politischen Willen durchsetze, sondern nach ökonomischen Gesichtspunkten abwäge. Heilker: „So können wir die Preisfindung der örtlichen Firmen verifizieren.“
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