Überholmanöver endet im Graben / Bundesstraße mehr als eine Stunde gesperrt
Di., 21.02.2012
Frontalzusammenstoß: Mann schwer verletzt
Ein Trümmerhaufen: Der Fahrer des zerstörten Pkw wurde schwer verletzt, er wurde von der Saerbecker Feuerwehr befreit.
Saerbeck -
Eine schwerstverletzte Person, ein zertrümmerter Pkw, Feuerwehr und Polizei im Einsatz, ein Hubschrauber, der über dem Schulkamp kreist: Am Dienstag gegen 16.30 Uhr krachte ein Pkw auf der B 219 rund 100 Meter vor der Einfahrt in die Boschstraße in einen DHL-Lastzug. Weit über eine Stunde war die Bundesstraße komplett gesperrt, der Verkehr wurde über den Schulkamp umgeleitet.
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Nach Angaben der Polizisten und der Feuerwehrleute am Unfallort hatte ein Mann, der von Ibbenbüren Richtung Saerbeck unterwegs war, trotz Überholverbots ein Überholmanöver versucht und war dabei frontal mit einem Lkw zusammen gestoßen. „Dort ist eigentlich 70, und es war dichter Verkehr“, erläuterte der Saerbecker Wehrführer Udo Meiners.
Die Feuerwehr Saerbeck befreite die schwerstverletzte Person, die noch nicht identifiziert ist, aus dem völlig zerstörten Fahrzeug, ein Hubschrauber brachte sie in die Universitätsklinik nach Münster. Die Polizei schätzt den entstandenen Schaden auf 30.000 Euro.
Auch der DHL-Lastzug wurde bei dem Zusammenstoß beschädigt. „Der Fahrer hat versucht zu bremsen, es gibt eine lange Bremsspur“, sagt Meiners. Der Aufprall sei aber dennoch so heftig gewesen, dass das Fahrzeug in den Straßengraben geschleudert worden sei.
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