Do., 01.12.2016

Kirchenchor feiert Cäcilienfest mit Ehrungen, Abschied und Willkommen Ein sagenhaft seltenes Jubiläum

Beim Cäcilienfest ehrten Präses Pfarrer Peter Ceglarek (re.) und die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenchors, Jutta Hubeny, (2. v. re) die Jubilare Antonius Stegemann (40 Jahre, li.) und Bernhard Behring (60 Jahre, 2. v. li.). Gleichzeitig verabschiedete der Chor Severin Matthes (3. v. li.) mit seiner Familie und hieß Christoph Brehm (4.v.li.) willkommen.

Beim Cäcilienfest ehrten Präses Pfarrer Peter Ceglarek (re.) und die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenchors, Jutta Hubeny, (2. v. re) die Jubilare Antonius Stegemann (40 Jahre, li.) und Bernhard Behring (60 Jahre, 2. v. li.). Gleichzeitig verabschiedete der Chor Severin Matthes (3. v. li.) mit seiner Familie und hieß Christoph Brehm (4.v.li.) willkommen. Foto: Marlies Grüter

Saerbeck - 

„Das Jubiläum ist so selten. Dafür hat der Chorverband nicht mal eine passende Ehrennadel“, sagte am Samstagabend Pastor Peter Ceglarek. „Eigentlich käme da nur Platin in Frage“, fügte er hinzu und überreichte Bernhard Behring, Tenorsänger im St. Georg-Kirchenchor, eine Urkunde. Darauf steht es schwarz auf weiß in geschwungenen Lettern: Seit 60 Jahren verstärkt Bernhard Behring den Kirchenchor mit seiner Stimme.

Von Marlies Grüter

Seit 40 Jahren ist Antonius Stegemann sein Sängerkollege im Bass. Auch er wurde beim Cäcilienfest des St. Georg-Kirchenchores für seine langjährige Mitgliedschaft geehrt.

Nicht nur Ehrungen, sonder auch Abschied nehmen hieß es während der Feierstunde im Pfarrheim: Severin Matthes, der zwei Jahre lang den Chor dirigierte und zuletzt das begeisternde Adventskonzert vorbereitete, gab die Leitung des Kirchenchores weiter an den neuen Chorleiter Christoph Brehm.

Was macht das Singen im St.-Georg-Kirchenchor aus? Das konnte am besten Bernhard Behring beschreiben: „60 Jahre sind eine lange, aber auch eine sehr, sehr schöne Zeit“, sagte er und erinnerte sich im Rückblick an eine „wechselhafte“ Zeit unter verschiedenen Dirigenten bis zur Übernahme des Chorleiteramtes durch Werner Kluck, der 40 Jahre den Chor prägt. Drei Chorjubiläen, ein großes Konzert mit Kammersänger Heinz Hoppe, beeindruckende Reisen sind Behring in bester Erinnerung. Hohe Festtage wie Weihnachten oder Ostern könne er sich ohne Kirchenchor nicht vorstellen, so der Jubilar.

Den Gedanken, die Chormappe an die Seite zu legen, hat Bernhard Behring nur kurz erwogen. „Und dann kam Severin Matthes. Mit jugendlichem Elan und hohem fachlichen Können hat er uns Sänger begeistert - und ich habe weitergemacht. Auch der Wechsel zu unserem neuen Chorleiter Christoph Brehm ist für mich kein Grund, Schluss zu machen. Ich werde weiter singen“, bekannte er und erntete großen Applaus vom ganzen Chor.

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