Mi., 15.11.2017

Mitgliederversammlung Der Chefsessel bleibt vorerst leer

Man sieht es nicht,  aber der Platz des Ersten Vorsitzenden bleibt beim SC Falke vorerst unbesetzt. Die Arbeit teilen sich (von links): Matthias Ahmann, Stefan Kordes, Regina Tölkes, Hans-Georg Ortmann, Andre Hansmeier, Alfred Wennemann und Henrik Schräer.

Man sieht es nicht,  aber der Platz des Ersten Vorsitzenden bleibt beim SC Falke vorerst unbesetzt. Die Arbeit teilen sich (von links): Matthias Ahmann, Stefan Kordes, Regina Tölkes, Hans-Georg Ortmann, Andre Hansmeier, Alfred Wennemann und Henrik Schräer. Foto: Alfred Riese

Saerbeck - 

Der SC Falke verzichtet nach dem plötzlichen Rücktritt von Joachim Peters im Mai zunächst auf die Wahl eines neuen Ersten Vorsitzenden.

Von Alfred Riese

Stattdessen will man sich beim Landessportbund beraten lassen zur Struktur des Vereins und seines Vorstands. Der Gesamtvorstand habe einstimmig für dieses Vorgehen plädiert, erklärte Matthias Ahmann, stellvertretender Vorsitzender, am Montagabend vor rund 60 Teilnehmern der Mitgliederversammlung. Im Falke-Treff gab es dazu keinen Widerspruch.

Das Vereinsregistergericht werde den unbesetzten Posten an der Spitze für ein Jahr akzeptierten, erklärte Alfred Wennemann, einer der stellvertretenden Vorsitzenden, die seit Mai die Geschäfte führen. Sein Kollege Matthias Ahmann wies darauf hin, dass parallel eine vom Finanzamt geforderte Überarbeitung der Satzung anstehe. Ergebnisse „wollen wir bis zur nächsten Mitgliederversammlung haben“, nannte er als Zeitschiene. Ahmann wie auch Henrik Schräer wurden bei den turnusmäßigen Wahlen einstimmig und ohne Gegenkandidaten für drei Jahre als stellvertretende Vorsitzende des 1340 Mitglieder zählenden Vereins bestätigt.

Zur Mitgliederversammlung trafen sich die Falken zum ersten Mal im Neubau am Sparkassen-Stadion, dessen Pläne vor zwei Jahren dem Verein vorgestellt worden waren. Nach der Bauabnahme im Mai und der Eröffnung im Juni „sind wir soweit fertig“, fasste Vorstandsbeisitzer Stefan Kordes den stand zusammen. Die Kosten seien etwas unter dem Budget geblieben, was die Kreditlast mindere. Aus diversen Aktionen seien 9000 Euro hauptsächlich aus Kleinspenden für die Finanzierung zusammengekommen, bedankte er sich. Die offene Frage des rissigen Klinkers werde in einem Beweisverfahren geregelt. Im noch frischen und neuen Ambiente des Falke- Treffs rief Kordes zu pfleglicher Behandlung des Neubaus auf: „Das ist für euch, für die Sportler.“ „Unfassbar viel Arbeit und alles im Ehrenamt“ sei der Neubau gewesen, „das ist aller Ehren Wert“, würdigte Vereinsjugendwart Christoph Wickenbrock den Einsatz der Vorstandsmitglieder und nahm sie vor vereinzelter Kritik in Schutz.

Der Jahresabschluss 2016 weist laut Alfred Wennemann „eine gute schwarze Null“ aus. Weiterhin gleicht der Wirtschaftsbetrieb mit Einnahmen aus Speisen- und Getränkeverkauf und Werbung das Defizit des sportlichen Zweckbetriebs aus. „Darauf sind wir dringend angewiesen“, erklärte Alfred Wennemann.

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