Fr., 01.04.2011

Steinfurt Zum Arbeiten gehen sie auf die Straße

Ute Kriens wird sich verstärkt um Borghorst, Jan Steinmüller um Burgsteinfurt kümmern.<beschreibung>Foto: </beschreibung> (Hans Lüttmann)
Von Hans Lüttmann

Steinfurt - Wenn Ute Kriens und Jan Steinmüller auf die Straße gehen, dann wollen sie nicht zur Demo, aber auch nicht einfach nur spazieren gehen. Die beiden sind ausgebildete Sozialpädagogen und im Rathaus dafür eingestellt worden, die mobile Jugendhilfe zu organisieren. Im Ausschuss für Soziales, Jugend, Familie und Gesundheit stellten sich die beiden Straßenarbeiter vor und brachten gleich ein vielversprechendes Projekt zur Sprache.

Beide haben schon viel Erfahrung in der Jugendarbeit gesammelt; Ute Kriens (35) zuletzt als Leiterin des Jugendzentrums „Scheune“ in Nordhorn und Jan Steinmüller (29) unter anderem als Mitarbeiter im Burgsteinfurter „Talentschuppen“. Zusammen mit Jugendpfleger Klaus Priggen wollen sie wollen sie ein Konzept für die aufsuchende Jugendarbeit entwicklen, die es so in Steinfurt noch nicht gibt. Zwei Neue, zwei Stadtsteile, da bietet sich eine Aufteilung an, und deshalb wird sich Ute Kriens verstärkt um die Borghorster Jugendlichen und Jan Steinmüller um die Burgsteinfurter Jugendlichen kümmern.

Vielversprechend fanden die Ausschussmitglieder ein Projekt, das Ute Kriens mit viel Erfolg in Nordhorn auf die beine gestellt hat: einen Ehrenamtspreis für Jugendliche. Der habe sich dort wie das sprichwörtliche Schneeballsystem verbreitet. Viele Gruppen und Vereine beteiligten sich daran, weil es jedem Jugendlichen die Chance bietet, Anerkennung für persönliches Engagement zu bekommen. Die einfach Botschaft dahinter lautet: Wenn du dich einsetzt, kannst du auch was werden.

Doris Gremplinski (CDU), die diesen Neuanfang in der Jugendarbeit als „mutigen Schritt“ lobte, regte überdies an, zu prüfen, in wieweit Ute Kriens und Jan Steinmüller auch in der Schulsozialarbeit eingesetzt werden könnten.

Erst einmal aber gehen die beiden auf die Straße - nicht zur Demonstration, sondern, um bei den Jugendliche in der Stadt bekannt zu werden.

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