Gutes tun im Namen der Kunst
Wolfgang Riedemann unterstützt Straßenchor

Burgsteinfurt -

Theo Schneuing eröffnete jetzt eine außergewöhnliche Schau im Foyer des Kommunikationszentrums der Sparkasse. Außergewöhnlich auch deshalb, weil Wolfgang Riedemann sich mit seiner Kunst für einen Straßenchor in Berlin einsetzt.

Montag, 03.09.2012, 15:09 Uhr

Gutes tun im Namen der Kunst : Wolfgang Riedemann unterstützt Straßenchor
Wolfgang Riedemann spendet einen Teil seiner Honorare dem Berliner Straßenchor, in dem auch Obdachlose, Drogensüchtige und Bedürftige singen. Foto: aro

In dem professionell geleiteten Chor singen Obdachlose, Drogenabhängige und alle Menschen mit, denen Singen Spaß macht. Menschen, deren Leben sich sonst im Abseits bewegt, erleben, wie sie durch ihre ungenutzten Talente, zum Beispiel Singen, plötzlich Kräfte entwickeln. Und dafür bekommen sie Applaus, werden anerkannt oder gar bewundert. Manchem hat diese Beschäftigung ins normale Leben zurück geholfen. Auch das Fernsehen drehte einen Film über dieses ungewöhnliche Projekt, das Menschen zusammenführt, die sonst gar nichts miteinander zu tun hätten. Diese Arbeit fördert Wolfgang Riedemann . An vielen Gruppenausstellungen im In- und Ausland hat er inzwischen mit seinen Arbeiten teilgenommen. 30 Prozent seines Honorars von jedem Bild der Steinfurter Ausstellung gehen nach Berlin in eine Stiftung, die diesen Chor finanziert. Auch die Sparkasse leistet ihren Beitrag, allerdings zur kulturellen Förderung, wie Theo Schneuing betonte; eine halbe Million Euro habe die Sparkasse in den vergangenen Jahren dafür ausgegeben. „Kunst“, betonte Schneuing, „fördert den Dialog und bietet neue Perspektiven.“ Die Schau steht unter dem Thema „Italienische Impressionen: Venedig und die Toscana“. Jeder, der schon einmal in Venedig war, wird sich in diesen Bildern wiederfinden können. Sie bieten einen idealisierten Blick auf die Serenissima. Auch die Toskana zeigt sich von ihrer schönen Seite mit sanften Hügeln und immergrünen Bäumen. Eine jahrtausendalte Kulturlandschaft, die schon immer die Menschen faszinierte, leuchtet dem Betrachter entgegen. Geöffnet ist die Ausstellung während der Kassenzeiten bis zum 21. September.

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