Mo., 18.11.2013

Preisträger des Kurzfilmfestivals Zwischen Sekt und guter Stimmung

Politiker, Preisträger und Sponsoren freuen sich über die Resonanz des Festivals und wollen dieses als festen Termin im Steinfurter Veranstaltungskalender etablieren.

Politiker, Preisträger und Sponsoren freuen sich über die Resonanz des Festivals und wollen dieses als festen Termin im Steinfurter Veranstaltungskalender etablieren. Foto: get

Steinfurt - 

Die Juroren des Steinfurter Kurzfilmfestivals haben lange Filmabende hinter sich. „Wir haben 36 Filme aus ganz Deutschland und sogar aus Österreich bekommen. Ich bin ganz angetan von der Entwicklung“, freute sich Andreas Laugesen, Initiator des Projekts. Gemeinsam hat er mit Elke Schmitz-Schmeller und Klaus Uhlenbrock die zweite Runde von „Steinfurt hält die Klappe“ gestemmt.

Von Theresa Gerks

„Sei mutig und mach’s kurz“ – ein Kurzfilm zeichnet sich lediglich durch seine Länge aus. Auch beim Wettbewerb durften alle Kreativen jedes Genre einreichen. Und so hatte die Jury mit Roland Busch , Verena Waltermann, Kathleen Berger, Klaus Uhlenbrock und Andreas Laugesen einiges zu gucken, doppelt so viele Filme wie im Vorjahr.

Am Sonntagabend prämierten sie nun die Siegerclips im Café Neuyzeit. Zwischen Popcorn, Sekt, guter Stimmung und Livemusik des Mädchenpopchors der Realschule am Buchenberg funkelten die Amidoro und erwartungsvolle Augen um die Wette. „Ich freue mich umso mehr, dass wir im Kreis Steinfurt so fleißige Filmemacher haben“, machte sich Landrat Thomas Kubendorff für das Festival als etablierten Jahrestermin im Steinfurter Veranstaltungskalender stark. „Das ist eine echte kulturelle Bereicherung.“

Den dritten Platz belegte Michael Eydam aus Ibbenbüren mit „Vergebung vergeblich“. Mit tollen Kameraeinstellungen und Entschuldigungen eines bereits Verstorbenen knüpfte er an seinen Erfolg aus dem letzten Jahr an. Auf dem zweiten Platz landete der liebevolle Animationsfilm „Pirate Pals“ von Marius Winter aus Stuttgart. „Jedes Bild ist ein Blatt Papier“, erklärte der Student der Filmakademie Baden-Württemberg in einer Videobotschaft, da er selbst nicht beim Festival erscheinen konnte. Sein witziges Piratenkämpfchen auf hoher See regte gleichzeitig zum Nachdenken über Gewalt und Frieden an.

Auch der Erstplatzierte kam nicht persönlich, sondern hinterließ eine Videobotschaft. Georg Jungermann aus Berlin steckt schon im nächsten Projekt, freut sich aber sehr über seinen Sieg. „Vor dem Machen des Kurzfilms hatte ich keine Ahnung, wie es hinter der Kamera ist“, so der Dreher des Films „Evolution“. Der hat die Jury unter anderem mit einer überraschenden Wendung, wunderbarer Musik und de französischem Charme überzeugt.

Einen Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt außerdem Thomas Krämer aus Rheine. In „Reni“, also der ältesten Bezeichnung für Rheine, hat er die Zuschauer sehr authentisch mitgenommen in die Vergangenheit und gleichzeitig mit Interviews aus dem Stadtarchiv einen jetzigen Bezug geschaffen.

Auch viele Jugendliche haben Beiträge zum Wettbewerb eingereicht. Für das Treppchen hat es leider nicht gereicht – die Veranstalter liebäugeln mit einem eigenen Jugendkurzfilmfestival im nächsten Jahr.

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