Di., 10.12.2013

Initiaitve für einen Fortbestand von „Café Dreiklang“ Soziokulturelle Belebung

Kerstin und Dr. Reinhold Hemker würden sich freuen, wenn das „Café Dreiklang“ mit der Ausstellung von Steinobjekten aus Simbabwe auch über den Advent hinaus geöffnet bleiben kann.

Kerstin und Dr. Reinhold Hemker würden sich freuen, wenn das „Café Dreiklang“ mit der Ausstellung von Steinobjekten aus Simbabwe auch über den Advent hinaus geöffnet bleiben kann. Foto: Drunkenmölle

Burgsteinfurt - 

In Burgsteinfurt werden Unterschriften von Bürgern gesammelt, die die Idee unterstützen, das „Café Dreiklang“ in der Steinstraße über den Advent hinaus zu öffnen. Die Nachfrage macht den Initiatoren Hoffnung, dass sich Sponsoren finden.

Von Dirk Drunkenmölle

Kann das vom Kunstverein, der Ökumenischen Eine-Welt-Gruppe und der Deutsch-Simbabwischen Gesellschaft betriebene „Café Dreiklang “ in der ehemaligen Drogerie Flintermann über die Adventszeit hinaus betrieben werden? Diese Frage ist den Verantwortlichen insbesondere nach dem Gottesdienst über internationale Entwicklungsarbeit mit Gastprediger Dr. Reinhold Hemker am Sonntag in der evangelischen Großen Kirche und den für alle Beteiligten überraschend guten Verkäufen im Verlauf des Nikolausmarktes am vergangenen Wochenende wiederholt gestellt worden. Durch diese Erfolge angespornt zeichnet sich nun eine positive Antwort durch eine Initiative ab, die sich bemüht, nicht nur das nach dem Auszug von Florissimo leer stehende Ladenlokal in der Steinstraße neu zu beleben, sondern auch die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt durch ein attraktives Angebot zu steigern.

Wie Dr. Reinhold Hemker, der das Projekt mit seiner Ehefrau Kerstin , Regina Hemker-Möllering vom Kunstverein und Ulrike Wanink von der Eine-Welt-Gruppe auf den Weg gebracht hatte, erklärt, haben sich bereits potenzielle Förderer der Initiative, die sich vorläufig „Belebung durch Sozio-Kultur“ nennt, in eine Liste eingetragen und ihre Bereitschaft signalisiert, das Café Dreiklang längerfristig zu unterstützen. Dabei, so Ulrike Wanink, sie es natürlich wichtig, dass mit der Unterschrift zum Ausdruck gebracht wird, sich mit einer Dauerspende an der Finanzierung des Projekts zu beteiligen. Verständlicherweise seien die Vereine und Initiativen selbst nicht in der Lage, über ihre umfangreiche Arbeit hinaus noch Miet- und Nebenkosten dieses Projekts alleine zu tragen.

Wanink spricht von möglichen Synergieeffekten und davon, dass das Bewusstsein der Bürger für mehr Gerechtigkeit durch Fairen Handel in Räumlichkeiten gesteigert werden kann, die mit den Bürgern gemeinsam gestaltet werden. Regina Hemker-Möllering verweist in diesem Zusammenhang auf die vielfältigen Aktivitäten des Kunstvereins mit seinen Kontakten zu Künstlern, die überregional tätig sind. Und für Reinhold und Kerstin Hemker, die schon lange nach Ausstellungsmöglichkeiten für Objekte afrikanischer Künstler Ausschau halten, ist der Standort ohnehin ausgezeichnet geeignet, um sozialen und kulturellen Initiativen Raum zu geben, sich entfalten und in der Öffentlichkeit beispielsweise auch mit Lese- und Lernangeboten präsentieren zu können. Grundvoraussetzung sei es dabei, dass die Ladenmieten bezahlbar bleiben. Andernfalls seien vergleichbare Projekte zum Scheitern verurteilt. Diese Problematik sei auch schon mit Bürgermeister Andreas Hoge und Heinz Balster, Geschäftsführer der Steinfurt-Touristik, erörtert worden.

„Auf jeden Fall wird das Angebot in der Steinstraße bis zum letzten Adventssonntag fortgesetzt. Dann werden wir sehen“, hoffen die Café-Betreiber auf Unterstützung. Gelegenheit dafür wird es nicht nur während der Öffnungszeiten des Cafés, sondern auch am Dienstag (17. Dezember) an gleicher Stelle um 18 Uhr während eines Vortrages über „Die sprechenden Steine aus Simbabwe “ geben. Er wird von Pfarrerin Kerstin Hemker gehalten.

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