Do., 20.04.2017

Erste DRK-Versammlung in der Neustraße 4555 Stunden Hilfeleistung

Vorstand und Jubilare des DRK freuen sich über den vollzogenen Umzug von der Billunger- zur Neustraße. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer gratulierte den DRKlern zu ihrer neuen Heimat.

Vorstand und Jubilare des DRK freuen sich über den vollzogenen Umzug von der Billunger- zur Neustraße. Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer gratulierte den DRKlern zu ihrer neuen Heimat.

Borghorst - 

„Wir haben viel erreicht“, freut sich DRK-Leiter Christoph Vahlhaus. Und meint damit mehr als den gerade abgeschlossenen Umzug des DRK-Domizils an den neuen Standort. Denn auch in vielen anderen Bereichen stehen die Rotkreuzler gut da.

Er hat alle DRK-Mitglieder viel Kraft und Zeit gekostet – der Umzug von der Billunger- in die alte Feuerwehrwache an der Neustraße. Das neue Domizil eröffnet den ehrenamtlichen Helfern aber weitaus bessere Möglichkeiten bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben. Das ist das Fazit, das Vorsitzender Christoph Vahlhaus bei der Jahreshauptversammlung – übrigens erstmalig an der neuen Adresse – zog. „Wir haben viel erreicht“, so der DRK-Leiter. Neue Helfer konnten gewonnen werden, vielleicht auch bedingt durch das neue Raumangebot.

Das war bei der Menge der Einsätze aber auch notwendig. So wurden 2016 genau 4555 Stunden abgeleistet, wie Vahlhaus vorrechnete. Es gab 38 Sanitätsdienste, 15 Einsatzalarmierungen (Personensuche, Gefahrenabwehr, Flüchtlingshilfe) und 460 Fortbildungsstunden.

Auch das Jugendrotkreuz fühlt sich an der Neustraße sehr wohl. „Wir haben einen neuen Gruppenraum, neue Möbel und viel mehr Bereiche, die von der Kameradschaft gemeinsam genutzt werden“, erläuterte die Leiterin des JRK, Sylvia Klöpper. Als ein Projekt für die Zukunft hat sich der Nachwuchs den Aufbau eines Schulsanitätsdienstes vorgenommen. Sylvia Klöpper: „Hierfür stecken wir momentan in der Planung.“

„Schweren Herzens“ sei die große JRK-Gruppe aufgelöst worden. Dadurch soll unter anderem die Kooperation mit dem DRK ausgebaut werden. Wichtig sei die Zusammenarbeit mit dem Einsatzdienst des DRK. So arbeiten die Jung-Rotkreuzler inzwischen bei den Blutspendediensten erfolgreich mit.

In der DRK-Kindertagesstätte Rappelkiste wird das Platzangebot für die Kinderbetreuung ausgebaut – obwohl die Kinderzahlen leicht gesunken sind.

Der Betreuungsbedarf für immer jüngere Kinder steige aber kontinuierlich, begründete Egon Meier als verantwortlicher Organisator für die Tagesstätte die Planungen.

Derzeit verfügt die Rappelkiste über drei Gruppen mit insgesamt 58 Jungen und Mädchen. Mitarbeiter zählt die Einrichtung 16, davon 13 Erzieherinnen und Erzieher, eine Reinigungskraft, einen Gärtner und eine Hauswirtschaftshilfe. Vier Stellen sind vollzeitig ausgelegt, die übrigen Mitarbeiter haben einen Stundenumfang zwischen sechs und 30.

Die Formalien bei der Jahreshauptversammlung waren schnell abgehakt: Der Haushaltsplan ist ohne Kredite bewerkstelligt werden. Der alte Vorstand ist mit einer Ausnahme der neue Vorstand: Geschäftsführerin Anja Kiewitt wird ersetzt durch Manfred Klöpper.

Für fünfjährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Thomas Berkouwer, Nele Brüggemann, Niklas Heinemann und Silvia Klöpper. Hendrik Schroll ist 15 Jahre dabei, Marie-Christin Radon 20. Timo Ohlscher blickt auf drei Jahrzehnte Mitgliedschaft zurück. Anneliese Bäumer, Marianne Hötker und Renate Webers sind 40 Jahre dabei. Auf 45 Jahre bringen es Erika Frenzel und Veronika Tkocz.

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