Mi., 27.01.2016

Ecke Breul-/Kolpingstraße „Wohnen am Pfarrhaus“

Borghorst - 

Schweres Gerät in Pastors Garten kündet von großen Veränderungen. An der Ecke Breul-/Kolpingstraße räumen Bagger gerade das letzte Gestrüpp beiseite, um Platz für eine Wohnanlage zu schaffen. Das Projekt heißt „Wohnen am Pfarrhaus“, realisiert wird es vom Familienwirtschaftsring, der die Fläche dafür von der Pfarrgemeinde St. Nikomedes gepachtet hat, wie Pfarrer Markus Dördelmann unserer Zeitung bestätigte. Wenn weiterhin alles rund läuft, könnten die ersten Wohnungsschlüssel im Frühjahr 2017 an die neuen Mieter übergeben werden.

Von Axel Roll

„Wir möchten an dieser Stelle Generationenwohnen ermöglichen“, erläutert Andreas Hesener, Geschäftsführer des Familienwirtschaftsrings auf Anfrage. Vom jungen Single bis zum Senioren-Ehepaar soll dort jeder ein passendes Plätzchen finden. Wie Hesener betont, ist dabei eine Verbindung mit der Pfarrgemeinde durchaus wünschenswert.

Die Anlage auf 1200 Quadratmetern wird Platz für 19 Wohnungen bieten. Alle verfügen entweder über Balkon oder Terrasse. Die Größen der Einheiten liegen zwischen 44 und 72 Quadratmetern. Beheizt werden sie durch das auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehende Blockheizkraftwerk. Das Mehrfamilienhaus ist barrierearm ausgelegt. Die Bauarbeiten werden im März beginnen, schätzt Andreas Hesener. Er geht davon aus, dass im Frühjahr 2017 alles fertig sein wird.

Wie der Technische Beigeordnete Reinhard Niewerth auf Anfrage bestätigt, ist die Baugenehmigung erteilt worden. Nach den Worten von Andreas Hesener mussten einige Details mit der Verwaltung abgesprochen werden, was aber problemlos über die Bühne gegangen sei. Hesener wörtlich: „Die Zusammenarbeit klappt sehr gut. Die Stadt weiß, dass wir qualitativ hochwertig bauen.“ Und so verspricht der Geschäftsführer an dieser exponierten Stelle auch einen ansprechenden Blickfang.

Die Pfarrgemeinde hatte an dieser Stelle schon diverse Nutzungen ins Auge gefasst. Unter anderem sollte dort einmal die Verwaltung zusammengefasst werden. Das Bistum hatte für dieses Projekt aber sein Okay versagt.

Das Grundstück ist eines von nur dreien, auf denen rund um die Kirche noch gebaut werden darf. Die anderen beiden Flächen liegen im Garten der ehemaligen Neiße-Villa am Kirchplatz 7 und auf dem Kock-Anwesen an der Breulstraße. Der Kirchring ist in weiten Teilen als Bodendenkmal eingestuft.

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