Fr., 29.01.2016

Minus von 7,7 Millionen Euro in Aussicht Unverhoffter Geldsegen leert 2016 die Kasse

Steinfurt - 

Das ist wie bei den sechs Richtigen im Lotto: Die Chance, auch bei der nächsten Ziehung einen Millionengewinn einzustreichen, ist – untertrieben ausgedrückt – sehr, sehr unwahrscheinlich. Und so kann auch die Stadt Steinfurt kaum damit rechnen, in absehbarer Zeit noch einmal so eine nette Überraschung zu erleben wie beim Kassensturz für das Jahr 2015.

Da sind nämlich plötzlich 3,5 Millionen Euro in der Geldschatulle. Obwohl die Kämmerin eigentlich mit einem vier Millionen Euro großen Minus gerechnet hatte.

Wie Heike Melchers am Donnerstag im Rat erläuterte, sind ungeahnt hohe Gewerbesteuereinnahmen und diverse Zahlungen des Landes für die freudige Überraschung verantwortlich. Das hat aber erhebliche Nachteile für das laufende Jahr. Die Landeszuschüsse fallen aufgrund dieses unerwarteten Geldsegens in 2016 sehr viel geringer aus. Konkret: Der Haushaltsplanentwurf geht von einem Defizit von 7,7 Millionen Euro aus.

Damit befindet sich Steinfurt im Nothaushaltsrecht und darf streng genommen nicht einen Euro ohne Genehmigung des Kreises als Aufsichtsbehörde ausgeben. Rat und Verwaltung suchen nach Gegenmaßnahmen

Leserkommentare

Wie bewerten Sie diesen Artikel?

Vielen Dank für Ihre Bewertung.

Nur eine Abstimmung möglich!

Ihre Bewertung wurde geändert.

  • Derzeit 0 von 5 Sternen.
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Bewertung: 0/5

1 Stern = überhaupt nicht gut; 5 Sterne = hervorragend

Google-Anzeigen
Anzeige

immomarkt.ms Anzeigen

Wohnungen, Häuser, Grundstücke und gewerbliche Immobilien aus Ihrer Region



http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3768077?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F186%2F